Grundlagen des Glaubens – Der neue Himmel und die neue Erde
21. März 2019

Grundlagen des Glaubens – Der neue Himmel und die neue Erde

Prediger:
Passage: Offenbarung 21,1-7
Dienstart:

Grundlagen des Glaubens - Der neue Himmel und die neue Erde

1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr. 2 Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. 4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu ! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! 6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen ! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! 7 Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. (Offb 21,1-7)
  • Jede Religion, aber auch jede säkulare Weltanschauung, hat eine Hoffnung auf das, was in einer sogenannten Endzeit passiert.
  • Jede Weltanschauung beantwortet folgende vier Fragen:
    • Schöpfung - Wo kommen wir her? Wer sind wir? Was ist unser grundsätzliches Wesen?
    • Sündenfall - Was ist schief gegangen? Woher kommen die Probleme in unserem Leben und in der Welt?
    • Erlösung - Wie kann unser Leben und die Welt als ganzes wieder repariert werden? Was müssen wir jetzt tun?
    • Wiederherstellung - Worauf läuft alles hinaus? Was passiert mit uns nach dem Tod?
  • Aus der Beantwortung der letzten Frage entsteht normalerweise eine Hoffnung.
  • Hoffnung ist eine positive Erwartung auf die Zukunft, die uns aber im hier und jetzt Kraft gibt.
    • 24 Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht? 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es mit standhaftem Ausharren. (Röm 8,24-25)
  • Der biblische Glaube vertröstet nicht auf ein Jenseits, sondern jede Weltanschauung hat eine Zukunftserwartung. Die Frage ist nur, wie tragfähig sie ist.
  • Wie wird die christliche Endzeit (das ewige Leben) beschrieben?
    • ein neuer Himmel und eine neue Erde (Vers 1)
      • das Meer (Chaos, Gefahr) gibt es nicht mehr (Vers 2)
    • eine heilige Stadt (Vers 2)
      • Gemeinschaft, Liebe
    • diese Stadt ist besonders für den Menschen geschaffen (Vers 2)
      • In die jetzige gefallene Schöpfung passen wir nicht immer hinein (Krankheit, Unwetter).
      • Die neue Schöpfung wird perfekt zu uns passen.
    • Gott wird bei den Menschen wohnen (Vers 3)
      • tiefste Erfüllung der Seele
    • Gott wird alle Tränen abwischen (Vers 4)
      • kein Leid und kein Tod mehr, sondern nur noch Freude
    • trinken aus dem Quell des Wassers des Lebens (Vers 6)
      • Stillung des Seelendurstes
    • Gott wird unser Gott sein (Vers 7)
      • eine ungebrochene Beziehung zu Gott
  • Die christliche Zukunftserwartung ist so wunderbar, dass man sich wünschen müsste, dass sie wahr ist, selbst wenn man nicht an das Christentum glaubt.
  • Sie ist aber kein Wunschdenken, sondern sie beruht auf einer festen historischen Tatsache: der Auferstehung Jesu Christi.
    • 17 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; 18 dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren. 19 Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendesten unter allen Menschen! 20 Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden. 21 Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen; 22 denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft; 24 danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat. 25 Denn er muß herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod beseitigt. (1Kor 15,17-26)