Gedanken zur Corona-Krise
15. März 2020

Gedanken zur Corona-Krise

Prediger:
Passage: Römer 8,18-25
Dienstart:

Römer 8,18-25 - Gedanken zur Corona-Krise

18 Denn ich bin überzeugt, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. 19 Denn die gespannte Erwartung der Schöpfung sehnt die Offenbarung der Söhne Gottes herbei. 20 Die Schöpfung ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, 21 daß auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt; 23 und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung, die Erlösung unseres Leibes. 24 Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht? 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es mit standhaftem Ausharren.
  • Die Bibel gibt mehrere Perspektiven auf das Weltgeschehen und wir brauchen alle Perspektiven, um richtig einzuordnen, was um uns herum geschieht.
  • Das Buch der Offenbarung stellt die Weltereignisse z.B. in Form der vier apokalyptischen Reiter oder der ersten vier Posaunen als Urteil Gottes über die Sünde und den Götzendienst der Menschen dar.
  • Das heißt, Katastrophen geschehen z.T. als Strafe, sind aber auch ein Hinweis darauf, dass die Dinge, auf die die Menschen ihre Sicherheit bauen, nicht wirklich sicher sind.
  • Es wäre aber falsch, nur in dieser Kategorie zu denken und dann z.B. zu dem Schluss zu kommen, dass die Gebiete, die besonders schwer von einer Katastrophe betroffen sind, besonders schwere Sünder beherbergen.
  • In Römer 8 gibt uns Paulus eine zweite Perspektive, die unheimlich wichtig ist und zum vollständigen Bild dazugehört.
  • Die ganze Schöpfung ist seit dem Sündenfall der Vergänglichkeit unterworfen (Vers 20).
  • Dadurch ist Leid in die Welt gekommen, das alle Menschen trifft, egal ob heilig oder gottlos (Vers 18).
  • Genauso wie die Gläubigen an Christus eine Wiedergeburt erfahren, bei der sie durch den Heiligen Geist ein neues Wesen bekommen und irgendwann von der Sünde befreit werden, so wird auch die Schöpfung irgendwann neu geboren werden und von ihrer Sterblichkeit befreit werden (Vers 21).
  • In gewisser Hinsicht seufzt die ganze Schöpfung unter der Sünde, der Knechtschaft und der Vergänglichkeit (Vers 22).
  • Der Heilige Geist, den alle Gläubigen geschenkt bekommen haben, ist die Erstlingsgabe und der Garant, dass Gott das Werk der Erlösung vollenden wird (Vers 23).
  • Genauso sicher wird Gott auch die Schöpfung von ihrem Leid erlösen.
  • Das heißt, momentan sehen wir diese vollständige Erlösung noch nicht. Wir dürfen und müssen aber auf sie hoffen (Vers 24).
  • Unser Berufung ist als Christen gerade jetzt, standhaft auszuharren und diese Hoffnung und Gewissheit des Glaubens auszustrahlen (Vers 25).
  • Dadurch werden wir nicht nur selbst die Bedrängnisse der Zeit ausstehen, sondern auch zu einem Zeugnis in dieser Welt werden.
    • 3 Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten. (1Petr 1,3)
    • 13 Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch zuteil wird in der Offenbarung Jesu Christi. (1Petr 1,13)
    • 21 Die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, damit euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott gerichtet seien. (1Petr 1,21)
    • 5 Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten. (1Petr 3,5)
    • 15 Sondern heiligt vielmehr Gott, den Herrn, in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, [und zwar] mit Sanftmut und Ehrerbietung. (1Petr 3,15)
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