Die Auferstehung
4. Oktober 2020

Die Auferstehung

Prediger:
Serie:
Passage: Markus 16,1-8
Dienstart:

Bible Text: Markus 16,1-8 | Prediger: Stefan Beyer | Series: Markus |

Markus 16,1-8 – Die Auferstehung

1 Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Gewürze, um hinzugehen und ihn zu salben. 2 Und sehr früh am ersten Tag der Woche, als die Sonne aufging, kamen sie zu dem Grab. 3 Und sie sagten zueinander: Wer wälzt uns den Stein von dem Eingang des Grabes? 4 Und als sie aufblickten, sahen sie, daß der Stein weggewälzt war. Er war nämlich sehr groß. 5 Und sie gingen in das Grab hinein und sahen einen jungen Mann zur Rechten sitzen, bekleidet mit einem langen, weißen Gewand; und sie erschraken. 6 Er aber spricht zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, er ist nicht hier. Seht den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten! 7 Aber geht hin, sagt seinen Jüngern und dem Petrus, daß er euch nach Galiläa vorangeht. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat! 8 Und sie gingen schnell hinaus und flohen von dem Grab. Es hatte sie aber ein Zittern und Entsetzen befallen; und sie sagten niemand etwas, denn sie fürchteten sich.

Die weiblichen Nachfolger Jesu erhalten am Ende der Geschichte eine unerwartete Prominenz.

Vor der Kreuzigung und dem Begräbnis deutet Markus in seinem Evangelium nirgendwo an, dass Jesus auch weibliche Nachfolger hatte.

Jetzt tauchen sie aber aber als Hauptzeugen für die wichtigsten Ereignisse des christlichen Glaubens auf: dass Jesus starb, begraben wurde und auferstand (1Kor 15,3-4).

Das ist nebenbei bemerkt ein Hinweis darauf, dass der Bericht von Markus wahr ist, denn die frühe Kirche hätte kaum eine kleine Gruppe von Frauen als zentrale Zeugen erfunden.

Jesu Leidensgeschichte im Markusevangelium begann damit, dass eine Frau seine Füsse aus Liebe und Hingabe gesalbt hat, und sie endet damit, dass Frauen ihn aus Liebe und Hingabe nach seinem Begräbnis salben wollen.

Sie kommen mit ihren wohlriechenden Gewürzen, um den Leichnam Jesu zu salben (Vers 1).

Während des Sabbats konnten sie nichts kaufen und jetzt handeln sie, sobald es ihnen möglich ist (Vers 2).

Sie hatte keine Erwartung, dass Jesus auferstehen würde, sondern kommen, weil es nicht früher ging.

Der erste Tag der Woche bildet den ersten Tag der neuen Menschheit.

6 Denn sein Zorn währt einen Augenblick,seine Gnade aber lebenslang; am Abend kehrt das Weinen ein und am Morgen der Jubel. (Ps 30,6)

Sie hatten sich gar keine Gedanken gemacht, jemanden mitzunehmen, der den Stein wegwälzen würde (Vers 3).

Aber plötzlich schauen sie auf und sehen, dass der Stein weggewälzt ist (Vers 4).

Der Stein war so groß, dass er niemals von einem Verwundeten hätte bewegt werden können.

Im Grab finden sie einen jungen Mann in einem langen, weißen Gewand (Vers 5).

Er ist ein engelhaftes Wesen, der eine typische Aussage macht: Erschreckt nicht! (Vers 6).

Das Markusevangelium begann mit einem Botschafter, der ankündigte, was Gott tun würde (Mk 1,2-8), und es endet mit einem Botschafter, der verkündigt, was Gott getan hat.

Während des ganzen Markusevangeliums war Jesus in Bewegung. Selbst nach der Auferstehung hat sich nichts geändert. Er geht den Jüngern nach Galiläa voran (Vers 7).

Die Frauen erhalten den Auftrag, die Auferstehung zu verkünden.

Im Markusevangelium hatte Jesus immer wieder darauf bestanden, nicht offen von ihm zu berichten. Das hat sich nun geändert.

Petrus wird genannt, obwohl er Jesus verraten hat.

Der Tod und die Auferstehung Jesu hat die Sünden getilgt.

Dass Jesus ihnen in Galiläa begegnet, deutet an, dass ihnen nun eine weltweite Mission bevorsteht.

Vers 8 weist noch einmal auf das Entsetzen und die Furcht der Frauen hin. Sie hatten die Auferstehung nicht erwartet, sie war keine Wunscherfüllung.

Anwendung

Die Auferstehung ist ein gut begründetes, historisches Ereignis.

Lee Strobel – Der Fall Jesus: Ein Journalist auf der Suche nach der Wahrheit

Josh McDowell – Die Fakten des Glaubens: Die Bibel im Test. Fundierte Antworten auf herausfordernde Fragen an Gottes Wort

Die Auferstehung ist für die Jünger unmittelbar ein Auftrag.

In diesem Auftrag wird jeder gebraucht.

Wir können von der Liebe und Hingabe der Frauen lernen.

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