Wenn König Jesus auf andere Götter trifft
20. Januar 2019

Wenn König Jesus auf andere Götter trifft

Prediger:
Passage: Apostelgeschichte 19,23-41
Dienstart:

Apostelgeschichte 19:23-41 - Wenn König Jesus auf andere Götter trifft

23 Aber um jene Zeit entstand ein nicht unbedeutender Aufruhr um des Weges willen. 24 Denn ein gewisser Mann namens Demetrius, ein Silberschmied, verfertigte silberne Tempel der Diana und verschaffte den Künstlern beträchtlichen Gewinn. 25 Diese versammelte er samt den Arbeitern desselben Faches und sprach: Ihr Männer, ihr wißt, daß von diesem Gewerbe unser Wohlstand kommt. 26 Und ihr seht und hört, daß dieser Paulus nicht allein in Ephesus, sondern fast in ganz Asia eine große Menge überredet und umgestimmt hat, indem er sagt, daß es keine Götter gebe, die mit Händen gemacht werden. 27 Aber es besteht nicht nur die Gefahr, daß dieses unser Geschäft in Verruf kommt, sondern auch, daß der Tempel der großen Göttin Diana für nichts geachtet und zuletzt auch ihre Majestät gestürzt wird, die doch ganz Asia und der Erdkreis verehrt! 28 Als sie das hörten, wurden sie voll Zorn und schrieen: Groß ist die Diana der Epheser! 29 Und die ganze Stadt kam in Verwirrung, und sie stürmten einmütig ins Theater und zerrten die Mazedonier Gajus und Aristarchus, die Reisegefährten des Paulus, mit sich. 30 Als aber Paulus unter die Volksmenge gehen wollte, ließen es ihm die Jünger nicht zu. 31 Auch etliche der Asiarchen, die ihm wohlgesonnen waren, sandten zu ihm und baten ihn, sich nicht ins Theater zu begeben. 32 Hier schrie nun alles durcheinander; denn die Versammlung war in der größten Verwirrung, und die Mehrzahl wußte nicht, aus welchem Grund sie zusammengekommen waren. 33 Da zogen sie aus der Volksmenge den Alexander hervor, da die Juden ihn vorschoben. Und Alexander gab mit der Hand ein Zeichen und wollte sich vor dem Volk verantworten. 34 Als sie aber vernahmen, daß er ein Jude sei, schrieen sie alle wie aus einem Mund etwa zwei Stunden lang: Groß ist die Diana der Epheser! 35 Da beruhigte der Stadtschreiber die Menge und sprach: Ihr Männer von Ephesus, wo ist denn ein Mensch, der nicht wüßte, daß die Stadt Ephesus die Tempelpflegerin der großen Göttin Diana und des vom Himmel gefallenen Bildes ist? 36 Da nun dies unwidersprechlich ist, so solltet ihr euch ruhig verhalten und nichts Übereiltes tun. 37 Denn ihr habt diese Männer hergeführt, die weder Tempelräuber sind, noch eure Göttin gelästert haben. 38 Wenn aber Demetrius und die Künstler, die mit ihm sind, gegen jemand eine Klage haben, so werden Gerichtstage gehalten, und es sind Statthalter da; sie mögen einander verklagen! 39 Habt ihr aber ein Begehren wegen anderer Angelegenheiten, so wird es in der gesetzlichen Versammlung erledigt werden. 40 Denn wir stehen in Gefahr, daß wir wegen des heutigen Tages des Aufruhrs angeklagt werden, weil kein Grund vorliegt, womit wir diese Zusammenrottung entschuldigen könnten! 41 Und als er das gesagt hatte, entließ er die Versammlung.
Die Genauigkeit des Berichtes von Lukas
  • Er benutzt immer wieder richtige historische Bezeichnungen.
    • Das Theater von Ephesus (Vers 29).
    • Asiarchen, als Stadtoberste (Vers 31)
    • der Stadtschreiber (Vers 35)
  • Lukas hat seinen Bericht genau recherchiert.
    • 1 Nachdem viele es unternommen haben, einen Bericht über die Tatsachen abzufassen, die unter uns völlig erwiesen sind, 2 wie sie uns diejenigen überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind, 3 so schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an genau nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben, vortrefflichster Theophilus, 4 damit du die Gewißheit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist. 5 In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Abteilung Abijas; und seine Frau war von den Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth. (Lk 1,1-5)
König Jesus trifft auf die Anbetung anderer Götter
  • Die Bibel lehrt uns, dass der Menschen von tiefstem Herzen ein Anbeter ist.
    • 25 Sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen! (Röm 1,25)
  • Das heißt, der grundlegende Antrieb des Menschen ist seine Anbetung.
  • Etwas oder jemanden erachtet er als seinen Gott.
    • den Staat oder eine Ideologie
    • die persönliche Autonomie
    • die Wissenschaft
    • persönlichen Wohlstand und Frieden
  • Das Evangelium erklärt die Falschheit dieser Götter und bringt ihre Anhänger dadurch in Aufruhr gegen den wahren König, Jesus.
    • 1 Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten: 3 "Laßt uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!" 4 Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie. 5 Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn und sie schrecken mit seinem Grimm: 6 "Ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg !" - 7 Ich will den Ratschluß des HERRN verkünden; er hat zu mir gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. 8 Erbitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum. 9 Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen!" 10 So nehmt nun Verstand an, ihr Könige, und laßt euch warnen, ihr Richter der Erde! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und frohlockt mit Zittern. 12 Küßt den Sohn, damit er nicht zornig wird und ihr nicht umkommt auf dem Weg; denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen! Wohl allen, die sich bergen bei ihm! (Ps 2,1-12)
  • Aber, wie der Psalm beschreibt, werden die falschen Götter vergehen, und am Ende wird der wahre König Jesus bleiben und wir werden vor ihm gerichtet.
  • Was ist noch auffällig an diesem Bericht?
    • Der Silberschmied Demetrius gab zwar vor, ein großer Anbeter der Göttin Diana zu sein, aber in Wirklichkeit ging es ihm um sein Geschäft (Verse 24-25).
      • Sein wahrer Gott war sein Einkommen.
    • Die Ablehnung von Paulus und seiner Lehre geschah weniger auf rationaler Basis (Argumente) als auf emotionaler Basis (Vers 32).
Paulus' Strategie zur Evangelisation
  • Er ging in die säkularen Zentren der damaligen Zeit (Korinth, Ephesus).
  • Er argumentierte tiefgreifend für den christlichen Glauben (es ging ihm nicht um schnelle Bekehrungen).
    • 8 Und er ging in die Synagoge und trat öffentlich auf, indem er drei Monate lang Gespräche führte und sie zu überzeugen versuchte von dem, was das Reich Gottes betrifft. 9 Da aber etliche sich verstockten und sich weigerten zu glauben, sondern den Weg vor der Menge verleumdeten, trennte er sich von ihnen und sonderte die Jünger ab und hielt täglich Lehrgespräche in der Schule eines gewissen Tyrannus. (Apg 19,8-9)
    • Dazu nutzte er sowohl öffentliche als auch private Räume.
      • 7 Und er ging von dort weg und begab sich in das Haus eines gottesfürchtigen Mannes mit Namen Justus, dessen Haus an die Synagoge stieß. 8 Krispus aber, der Synagogenvorsteher, wurde an den Herrn gläubig samt seinem ganzen Haus; auch viele Korinther, die zuhörten, wurden gläubig und ließen sich taufen. (Apg 18,7-8)
  • Er nahm sich viel Zeit.
    • 11 Und er blieb ein Jahr und sechs Monate dort und lehrte unter ihnen das Wort Gottes. (Apg 18,11)
    • 31 Darum wacht und denkt daran, daß ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, jeden einzelnen unter Tränen zu ermahnen. (Apg 20,31)

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