Grundlagen des Glaubens – Sünde
7. Februar 2019

Grundlagen des Glaubens – Sünde

Prediger:
Passage: Röm 1:16-32
Dienstart:

Grundlagen des Glaubens - Sünde

16 Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; 17 denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: "Der Gerechte wird aus Glauben leben". 18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, 19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; 20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben. 21 Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. 22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. 24 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, so daß sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, 25 sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen! 26 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen. 28 Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt, 29 als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten, 30 Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam; 31 unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig. 32 Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, daß die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben. (Gr)
  • Die Lehre von der Sünde (Harmatologie) ist grundlegend, um den christlichen Glauben zu verstehen.
  • Denn die Bibel dreht sich primär darum, das Problem der Sünde aufzuzeigen und die Lösung, die Gott geschaffen hat.
    • Wer mit einer anderen Fragestellung an die Bibel herangeht als, was ist das Problem der Sünde und was ist seine Lösung, der deutet die Bibel falsch.
  • Wir werden uns vier Dinge in Bezug auf Sünde ansehen:
    • Was ist das Wesen der Sünde?
    • Was ist die Dramatik der Sünde?
    • Was ist die Konsequenz der Sünde?
    • Was ist die Lösung für Sünde?
Was ist das Wesen der Sünde?
  • Ein Austausch (Verse 23, 25, 28).
    • Das Wesen der Sünde ist, die höchste und leidenschaftlichste Anbetung Gottes mit der Anbetung eines falschen Gottes (mit einem Bild, der Lüge, dem Geschöpf) einzutauschen.
Was ist die Dramatik der Sünde?
  • Dass dieser Austausch im vollen Bewusstsein der Wahrheit um den wahren Gott geschieht (Verse 19-21).
Was ist die Konsequenz der Sünde?
  • Zorn (Vers 18)
  • ein Dahingeben (Verse 24, 26, 28).
Was ist die Lösung für Sünde?
  • das Evangelium von Christus, welches Gottes Kraft zur Errettung ist (Vers 16)
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