Predigt vom 25.11.2018: Stefan Beyer – Kolosser 1:15-23 – Die Hoffnung des Evangeliums

Audio-Download (mp3)

Kolosser 1:15-23 – Die Hoffnung des Evangeliums

15 Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. 16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; 17 und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm. 18 Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei. 19 Denn es gefiel Gott, in ihm alle Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes – durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist. 21 Auch euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er jetzt versöhnt 22 in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht, 23 wenn ihr nämlich im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen laßt von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das verkündigt worden ist in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist, und dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.
  • Die Gemeinde in Kolossä war versucht, sich den allgenugsamen Christus abzuwenden, und alternative Mächte anzubeten.
    • Dazu zählten Engelwesen.
    • Dazu zählte weltliche Philosophie und Gelehrsamkeit.
    • Dazu zählten aber auch religiöse Satzungen.
  • Der Hintergedanke war, dass diese Dinge ein geistliches Plus verschaffen.
  • Paulus möchte dagegen die glorreiche Erhabenheit des Christus unterstreichen und dadurch zu einer festen Anbetung ermutigen.
  • Es geht ihm hier nicht um die zweite Person der Dreieinigkeit abstrakt gesehen, sondern um den Menschensohn Jesus Christus.
  • Was sagt Paulus über Christus aus?
    • Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes (Vers 15).
    • Er ist der Erstgeborene, der über alle Schöpfung ist (Vers 15).
    • In ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und auf Erden ist (Vers 16).
    • Alles ist für ihn geschaffen (Vers 16).
    • Jesus steht vor allem und alles hat seinen Bestand in ihm (Vers 17).
    • Er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde (Vers 18).
    • Er ist der Erstgeborene aus den Toten (Vers 18).
    • Er sollen in allem der Erste sein (Vers 18).
    • Es gefiel Gott, in ihm alle Fülle wohnen zu lassen (Vers 19).
    • Gott hat durch das Blut seines Kreuzes Versöhnung und Frieden bewirkt (Vers 20).
    • Gott hat durch den Tod Jesu Christi entfremdete und feindlich gesinnte Menschen mit sich versöhnt (Verse 21 und 22).
  • Das großartige Werk Jesu am Kreuz bietet für uns eine feste Hoffnung: Wir werden heilig, tadellos und unverklagbar vor dem Angesicht Gottes stehen (Vers 22).
  • Das Ergebnis, wenn unsere Sicht auf Christus groß und unsere Hoffnung fest ist, ist, dass unser Glauben gegründet ist und uns niemand abbringen kann (Vers 23).
    • Die Hoffnung des Evangeliums (Vers 23).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: