Predigt vom 18.03.2018: Stefan Beyer – Apostelgeschichte 12,1-4 – Gott gebraucht Verfolgung und Leid

Audio-Download (mp3)

Apg 12:1-4 – Gott gebraucht Verfolgung und Leid

1 Um jene Zeit aber legte der König Herodes Hand an etliche von der Gemeinde, um sie zu misshandeln. 2 Und er tötete Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert. 3 Und als er sah, dass das den Juden gefiel, fuhr er fort und nahm auch Petrus gefangen. Es waren aber die Tage der ungesäuerten Brote. 4 Und als er ihn festgenommen hatte, warf er ihn ins Gefängnis und übergab ihn vier Abteilungen von je vier Kriegsknechten zur Bewachung, in der Absicht, ihn nach dem Passah dem Volk vorzuführen.
  • Die Gemeinde im Gebiet Palästina erlebte großes Wachstum und nun großen Widerstand (Vers 1).
    • Dieser Widerstand wird uns in der Bibel verheißen.
      • 12 Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden. (2Tim 3,12)
    • Jeder von uns muss einen Preis für seinen Glauben bezahlen.
      • 23 Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. 24 Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten. 25 Denn was hilft es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sich selbst verliert oder schädigt? 26 Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel. (Lk 9,23-26)
    • Ob wir in Zeiten der Verfolgung oder des Friedens leben können wir uns nicht aussuchen.
      • 20 Daniel begann und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn sein ist beides, Weisheit und Macht. 21 Er führt andere Zeiten und Stunden herbei; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand. (Dan 2,20-21)
    • Wir können uns nur entscheiden, ob wir für Gott ein treues Zeugnis sind in der Zeit und an dem Ort, an den er uns gestellt hat.
      • 14 Denn wenn du jetzt schweigst, so wird von einer anderen Seite her Befreiung und Rettung für die Juden kommen, du aber und das Haus deines Vaters werden untergehen. Und wer weiß, ob du nicht gerade wegen einer Zeit wie dieser zum Königtum gekommen bist? (Est 4,14)
    • Gott wird uns für unsere Zeit und für unseren Ort die nötige Kraft geben.
      • 25 Deine Schuhe sollen von Eisen und Erz sein, und wie deine Tage, so sei deine Kraft ! (5Mo 33,25)
  • Unser Schicksal ist individuell vom Herrn bestimmt und es ist für uns oft nicht ersichtlich, worum jener dies und jener das erleidet (Verse 2 und 3).
    • Jakobus wurde mit dem Schwert getötet, Petrus wurde gefangen genommen.
    • Jesus hatte beiden verheißen, dass sie um seinetwillen leiden und letztlich sterben müssen.
      • 37 Sie sprachen zu ihm: Gewähre uns, daß wir einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen dürfen in deiner Herrlichkeit! 38 Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wißt nicht, um was ihr bittet ! Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, womit ich getauft werde? 39 Und sie sprachen zu ihm: Wir können es! Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, womit ich getauft werde; 40 aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu verleihen, steht nicht mir zu, sondern es wird denen zuteil, denen es bereitet ist. (Mk 10,37-40)
      • 18 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. 19 Dies aber sagte er, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Und nachdem er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach! (Joh 21,18-19)
    • Aber hier war ihr Schicksal noch ein anderes und Petrus wurde zunächst nur gefangen genommen.
    • Es ist eine große christliche Tugend, den Weg des Herrn mit uns anzunehmen.
      • 11 Nicht wegen des Mangels sage ich das; ich habe nämlich gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in der ich mich befinde. (Phil 4,11)
      • 6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit! (1Petr 5,6)
    • Dadurch preisen wir die Weisheit und Genügsamkeit Gottes.
      • 5 Wohl dem, der sein Vertrauen auf den HERRN setzt und sich nicht zu den Aufgeblasenen wendet und zu den abtrünnigen Lügnern. 6 HERR, mein Gott, wie zahlreich sind die Wunder, die du getan hast, und deine Pläne, die du für uns gemacht hast; dir ist nichts gleich ! Wollte ich sie verkündigen und davon reden – es sind zu viele, um sie aufzuzählen. (Ps 40,5-6)
      • 33 O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege! 34 Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? 35 Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß es ihm wieder vergolten werde? 36 Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen. (Röm 11,33-36)
  • Gott führt uns an Orte, die wir uns nie selbst ausgesucht hätten und tut in unserem Leben, was wir nie erbeten hätten, um uns auf Weisen zu verändern und zu gebrauchen, wie wir es nie selbst hätten schaffen können (Vers 4).
    • Petrus wird gefangen genommen und von 4×4 Kriegsknechten bewacht.
    • Dadurch hatte er eine unheimliche Möglichkeit, von Jesus zu erzählen.
    • Viele der ersten römischen Christen waren Soldaten.
    • Diese trugen das Evangelium durch die ganze römische Welt.
    • Wir können nie wissen, wie und warum Gott unser Leben gebraucht.
    • Aber wenn wir ihm treu sind, führt er uns oft an schwierige Orte, um
      • unseren Glauben zu prüfen und zu stärken
        • 6 Dann werdet ihr euch jubelnd freuen, die ihr jetzt eine kurze Zeit, wenn es sein muß, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, 7 damit die Bewährung eures Glaubens (der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer erprobt wird) Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi. (1Petr 1,6-7)
      • um unser Leben in seinem Reich zu gebrauchen
        • Onesmius wurde wieder zu seinem Herrn Philemon geschickt, aber er wurde gebraucht, um die Briefe des Paulus zu übermitteln und die Gemeinde von Philemon zu stärken.
          • 7 Alles, was mich betrifft, wird euch Tychikus mitteilen, der geliebte Bruder und treue Diener und Mitknecht im Herrn,8 den ich eben deshalb zu euch gesandt habe, damit er erfährt, wie es bei euch steht, und damit er eure Herzen tröstet, 9 zusammen mit Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der einer der Euren ist; sie werden euch alles mitteilen, was hier vorgeht. (Kol 4,7-9)
        • Vermutlich befand sich Philemon in oder um Kolossä und war Teil der dortigen Gemeinde.
          • 1 Paulus, ein Gefangener Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, an Philemon, unseren geliebten Mitarbeiter, 2 und an die geliebte Appia, und Archippus, unseren Mitstreiter, und an die Gemeinde in deinem Haus: (Phlm 1,1-2)
          • 16 Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so sorgt dafür, daß er auch in der Gemeinde der Laodizeer gelesen wird, und daß ihr auch den aus Laodizea lest. (Kol 4,16)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: