Wertagsgottesdienst vom 14.12.2017: Stefan Beyer – Johannes 16:1-11 – Jesus ist es wert, die Kosten der Nachfolge zu tragen

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1 Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr keinen Anstoß nehmt. 2 Sie werden  euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt sogar die Stunde, wo jeder, der euch tötet,  meinen wird, Gott einen Dienst zu erweisen. 3 Und dies werden sie euch antun, weil sie weder den  Vater noch mich kennen. 4 Ich aber habe euch dies gesagt, damit ihr daran denkt, wenn die Stunde  kommt, daß ich es euch gesagt habe. Dies aber habe ich euch nicht von Anfang an gesagt, weil ich  bei euch war. 5 Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat, und niemand unter euch fragt  mich: Wohin gehst du?, 6 sondern weil ich euch dies gesagt habe, ist euer Herz voll Traurigkeit. 7  Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht  hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu  euch senden. 8 Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von  Gerechtigkeit und vom Gericht; 9 von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; 10 von Gerechtigkeit  aber, weil ich zu meinem Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; 11 vom Gericht, weil der Fürst  dieser Welt gerichtet ist.
  • Jesus kündigt den Jüngern die Kosten der Nachfolge an (Verse 1-2).
    • Wir sollen die Kosten der Nachfolge abwägen.
      • 25 Es zog aber eine große Volksmenge mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen: 26 Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und  Kinder, Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger  sein. 27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein. 28 Denn wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die  Kosten, ob er die Mittel hat zur gänzlichen Ausführung, 29 damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und es nicht vollenden kann, alle, die es sehen,  über ihn zu spotten beginnen 30 und sagen: Dieser Mensch fing an zu bauen und konnte es nicht vollenden! (Lk 14,25-30)
  • Die Welt leistet gegen die Jünger Jesu Widerstand, weil sie weder den Vater noch Jesus kennen (Vers 3).
    • Kennen heißt in der Bibel nicht nur wissen, sondern eine persönliche Beziehung haben.
      • 1 Und Adam erkannte seine Frau Eva; und sie wurde schwanger und gebar den Kain. (Gen 4,1)
      • 3 Gehen auch zwei miteinander, ohne daß sie übereingekommen sind? (Am 3,3)
    • Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen einem allgemeinen Glauben an Gott und einer persönliche Beziehung mit Jesus.
      • Eine persönliche Beziehung schmeckt die Wahrheiten des Evangeliums.
        • 9 Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist; wohl dem, der auf ihn traut! (Ps 34,9)
  • Diese persönliche Beziehung zum Vater und zu Jesus wird vom Heiligen Geist vermittelt (Vers 7).
    • 9 Sondern, wie geschrieben steht: “Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem  Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben”. 10 Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die  Tiefen Gottes. 11 Denn wer von den Menschen kennt die Gedanken des Menschen als nur der Geist des  Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die Gedanken Gottes als nur der Geist Gottes. 12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so  daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; 13 und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern  in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären. 14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine  Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muß. 15 Der geistliche Mensch dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt; 16 denn “wer hat den Sinn des Herrn erkannt, daß er ihn belehre?” Wir aber haben den Sinn des  Christus. (1 Kor 2,9-16)
  • Das Kommen des Heiligen Geistes bedeutet ein objektives Überführen der Welt von Sünde, weil es ein fortwährendes Zeichen ist, dass der Sohn Gottes abgelehnt und gekreuzigt wurde.
    • 11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. (Joh 1,11)
    • 6 Wir reden allerdings Weisheit unter den Gereiften; aber nicht die Weisheit dieser Weltzeit, auch  nicht der Herrscher dieser Weltzeit, die vergehen, 7 sondern wir reden Gottes Weisheit im Geheimnis, die verborgene, die Gott vor den Weltzeiten zu  unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat, 8 die keiner der Herrscher dieser Weltzeit erkannt hat – denn wenn sie sie erkannt hätten, so hätten  sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt -, (1 Kor 2,6-8)
    • 1 Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und der Arm des HERRN, wem ist er  geoffenbart worden? 2 Er wuchs auf vor ihm wie ein Schößling, wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte  keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht. 3 Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden  vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn  nicht. (Jes 53,1-3)
    • 6 Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden! Denkt daran, wie er zu euch redete, als er noch in  Galiläa war, 7 und sagte: “Der Sohn des Menschen muß in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und  gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen”. (Lk 24,6-7)

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