Predigt vom 21.01.2018: Stefan Beyer – Philipper 1,21-26 – Das Ziel im Auge behalten

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Philipper 1,21-26 – Das Ziel im Auge behalten

21 Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn. 22 Wenn aber das Leben im Fleisch mir Gelegenheit gibt zu fruchtbarer Wirksamkeit, so weiß ich nicht, was ich wählen soll. 23 Denn ich werde von beidem bedrängt: Mich verlangt danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; 24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen. 25 Und weil ich davon überzeugt bin, so weiß ich, daß ich bleiben und bei euch allen sein werde zu eurer Förderung und Freude im Glauben, 26 damit ihr um so mehr zu rühmen habt in Christus Jesus um meinetwillen, weil ich wieder zu euch komme.
Lehre
  • Für Paulus war Jesus das Wichtigste im Leben (Vers 21).
    • Deshalb erachtete er das Sterben als einen Gewinn, weil er dadurch näher bei Jesus wäre (Vers 21).
      • 8 Ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne 9 und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens, 10 um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde, 11 damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange. (Phil 3,8-11)
  • Der einzige Grund für Paulus, im Leben zu bleiben, war die Möglichkeit der fruchtbaren Wirksamkeit für Christus (Vers 22).
    • Das Lebensziel des Paulus bestand darin, den Glauben anderer zu fördern und ihre Freude in Christus (Verse 25 und 26).
      • 24 Aber auf das alles nehme ich keine Rücksicht; mein Leben ist mir auch selbst nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Freuden zu vollenden und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen. (Apg 20,24)
Anwendung
  • Kann man das über dein Leben sagen, dass Jesus Christus und ihm zu dienen das Wichtigste für dich ist?
    • Wenn dein Leben ein Haus wäre, würde es wie eine Kirche oder wie ein typisch deutsches Reihenhaus mit einem christlichen Vers drauf aussehen?
    • Auch wenn es einen legitimen Platz für unsere weltlichen Berufungen gibt, so gibt es doch kein zweistufiges Christsein.
  • Hast du angefangen, bestimmte Bibelverse zu delegieren?
  • Kann man anhand deines Tages-, Wochen- und Jahresplan erkennen, dass Jesus Christus das Wichtigste für dich ist?
  • Wofür gibst du gerne und leicht Geld aus? Hat das irgendwas mit dem Reich Gottes zu tun?
  • Wie verkündigst du in deinem Leben regelmäßig das Evangelium in Form von Evangelisation und Jüngerschaft?
  • Es gibt die Gefahr des Abdriftens.
    • 1 Darum sollten wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten. (Hebr 2,1)
  • Wir haben es täglich Not, Buße zu tun.
    • 1. Als unser Herr und Meister Jesus Christus sagte: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“, wollte er, dass das ganze Leben der Glaubenden Buße sei.
    • 2. Dieses Wort darf nicht auf die sakramentale Buße gedeutet werden, das heißt, auf jene Buße mit Beichte und Genugtuung, die unter Amt und Dienst der Priester vollzogen wird.
    • 3. Gleichwohl zielt dieses Wort nicht nur auf eine innere Buße; ja, eine innere Buße ist keine, wenn sie nicht äußerlich vielfältige Marter des Fleisches schafft.
    • 4. Daher bleibt Pein, solange Selbstverachtung, das ist wahre innere Buße, bleibt, nämlich bis zum Eintritt in das Himmelreich.

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