Werktagsgottesdienst vom 26.10.2017: Stefan Beyer – Johannes 14:1-11 – Jesus tröstet seine Jünger

1 Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2 Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. 4 Wohin ich aber gehe, wißt ihr, und ihr kennt den Weg. 5 Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg kennen? 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, so hättet ihr auch meinen Vater erkannt; und von nun an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen. 8 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns! 9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater? 10 Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht aus mir selbst; und der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke. 11 Glaubt mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen!
  • Jesus spricht seinen Jüngern ob seines baldigen Scheidens von ihnen Trost zu.
    • 1 Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. (Jes 40,1)
  • Diese Trost basiert auf drei Aussagen:
    • Die Jünger können Jesus vertrauen (Vers 1).
      • seiner Macht
        • 10 Siehe, GOTT, der Herr, kommt mit Macht, und sein Arm wird herrschen für ihn; siehe, sein Lohn ist bei ihm, und was er sich erworben hat, geht vor ihm her. 11 Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und im Bausch seines Gewandes tragen; die Mutterschafe wird er sorgsam führen. 12 Wer hat die Wasser mit der hohlen Hand gemessen? Wer hat den Himmel mit der Spanne abgegrenzt und den Staub der Erde in ein Maß gefaßt? Wer hat die Berge mit der Waage gewogen und die Hügel mit Waagschalen? 13 Wer hat den Geist des HERRN ergründet, und wer hat ihn als Ratgeber unterwiesen? 14 Wen hat Er um Rat gefragt, daß der Ihn verständig machte und Ihm den Weg des Rechts wiese, daß er Ihn Erkenntnis lehrte und Ihm den Weg der Einsicht zeigte? 15 Siehe, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer; wie ein Stäubchen in den Waagschalen sind sie geachtet; siehe, er hebt die Inseln auf wie ein Staubkörnchen! 16 Der Libanon reicht nicht hin zum Brennholz, und sein Wild genügt nicht zum Brandopfer. 17 Alle Völker sind wie nichts vor ihm; sie gelten ihm weniger als nichts, ja, als Nichtigkeit gelten sie ihm! 18 Wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Ebenbild wollt ihr ihm an die Seite stellen? (Jes 40,10-18)
      • seiner Treue
        • 4 Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er. (Dtn 32,4)
      • Jesus hatte durch die “Ich bin” Aussagen klargemacht, dass er der Gott des Alten Testaments ist.
    • Jesus bereitet den Jüngern eine herrliche Zukunft (Verse 2-3).
      • Der Himmel wird beschrieben als ein
        • Land (Hebr 11,16) – Weite
        • Stadt (Hebr 11,10) – Bevölkerung
        • Reich (2 Petr 1,11) – Ordnung
        • Paradies (Lk 23,43) – Freude
        • Haus – Nähe, Beständigkeit
      • Jetzt werden die Jünger leiden müssen, aber sie erwartet eine glorreiche Zukunft.
        • 24 Jetzt freue ich mich in meinen Leiden, die ich um euretwillen erleide, und ich erfülle meinerseits in meinem Fleisch, was noch an Bedrängnissen des Christus aussteht, um seines Leibes willen, welcher die Gemeinde ist. (Kol 1,24)
    • Die Allgenugsamkeit Christi (Verse 4-11).
      • Die Jünger finden in Jesus alles, was sie in diesem Leben brauchen (Vers 6).
        • Jesus ist der Weg, auf dem sie gegen sollen (Nachfolge).
        • Jesus ist die Wahrheit, auf die sie hören sollen (Gehorsam).
        • Jesus ist das Leben, auf das sie hoffen dürfen (Freude).
      • In Jesus ist der Vater in all seiner Fülle und Macht und die Jünger bekommen in Jesus alle Fülle.
        • 9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; 10 und ihr seid zur Fülle gebracht in ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist. (Kol 2,9-10)
        • 19 Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. (Phil 4,19)
Anwendung
  • Wenn ich Trost in meinem Leben brauche, muss ich auf diese drei Wahrheiten sehen:
    • die Macht und Treue Jesu
    • die herrliche Zukunft, die uns verheißen ist
    • die Allgenugsamkeit Jesu
  • Dieser Trost ist kein Einzelprojekt, sondern wir müssen uns dabei gegenseitig helfen.
    • 4 Der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden. 5 Denn wie die Leiden des Christus sich reichlich über uns ergießen, so fließt auch durch Christus reichlich unser Trost. 6 Haben wir Bedrängnis, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung, die sich wirksam erweist in standhafter Erduldung derselben Leiden, die auch wir erleiden; werden wir getröstet, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung. (2 Kor 1,4-6)

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