Werktagsgottesdienst vom 24.08.2017: Stefan Beyer – Johannes 12:12-19 – Der triumphale Einzug

12 Am folgenden Tag, als viele Leute, die zum Fest erschienen waren, hörten, daß Jesus nach Jerusalem komme, 13 da nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und riefen: Hosianna! Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! 14 Jesus aber hatte einen jungen Esel gefunden und setzte sich darauf, wie geschrieben steht: 15 “Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, sitzend auf dem Füllen einer Eselin”. 16 Dies verstanden aber seine Jünger anfangs nicht, doch als Jesus verherrlicht war, da erinnerten sie sich, daß dies von ihm geschrieben stand und daß sie ihm dies getan hatten. 17 Die Menge nun, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grab gerufen und ihn aus den Toten auferweckt hatte, legte Zeugnis ab. 18 Darum ging ihm auch die Volksmenge entgegen, weil sie gehört hatte, daß er dieses Zeichen getan hatte. 19 Da sprachen die Pharisäer zueinander: Ihr seht, daß ihr nichts ausrichtet. Siehe, alle Welt läuft ihm nach!
  • Jesus hielt seine Herrlichkeit die meiste Zeit über verborgen.
    • Er wollte nicht, dass ihm die Menschen aus falschen Motiven nachfolgen.
    • Er wollte die Weisheit der Welt umkehren.
      • Wir reden allerdings Weisheit unter den Gereiften; aber nicht die Weisheit dieser Weltzeit, auch nicht der Herrscher dieser Weltzeit, die vergehen, 7 sondern wir reden Gottes Weisheit im Geheimnis, die verborgene, die Gott vor den Weltzeiten zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat, 8 die keiner der Herrscher dieser Weltzeit erkannt hat – denn wenn sie sie erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt -, 9sondern, wie geschrieben steht: “Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben”. 10 Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. (1. Korinther 2:6-10)
  • Aber zu gewissen Zeiten ließ er seine Herrlichkeit sichtbar werden.
    • bei seiner Geburt
    • bei seiner Verklärung
    • bei seinem Einzug in Jerusalem
  • Das Ziel hier war, dass Jerusalem ohne Entschuldigung dastand, weil sie ihren König hinrichten ließen.
  • Es waren vermutlich viele Galiläer zum Fest gekommen, die nichts von dem Befehl der Priester und Pharisäer wußten (siehe Johannes 11:57).
  • Sie zitierten den Triumpfpsalm des Messias:
    • 22 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden; 23 vom HERRN ist das geschehen; es ist wunderbar in unseren Augen! 24 Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat; wir wollen uns freuen und fröhlich sein in ihm! 25 Ach, HERR, hilf ! Ach, HERR, laß wohl gelingen! 26 Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des HERRN ! Wir segnen euch vom Haus des HERRN aus. (Psalm 118:22-26)
  • Aber ihre Begeisterung sollte nicht lange währen, dann bald schrie die Menge: Kreuzige ihn.
  • Jesus erfüllte die Verheißungen, die über den Messias gegeben worden waren und erwies damit seine Identität.
    • 9 Frohlocke sehr, du Tochter Zion; jauchze, du Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir; ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitend auf einem Esel, und zwar auf einem Füllen, einem Jungen der Eselin. (Sacharja 9:9)
  • Die Beweise für Jesus waren erschlagend:
    • Er hatte durch die Auferweckung des Lazarus ein offenkundiges Wunder vollbracht.
    • Dieses wurde von vielen Menschen gesehen, die nun davon Zeugnis ablegten.
    • Jesus erfüllte alle alttestamentlichen Verheißungen, die über den Messias gegeben worden waren.
  • Die Pläne der Pharisäer wurden zunichte, da Jesus Menschen anzog, obwohl sie alles taten, um das zu verhindern.
Anwendung
  • Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen Begeisterung für Jesus und echter Nachfolge.
    • 23 Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. 24 Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten. 25 Denn was hilft es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sich selbst verliert oder schädigt? 26 Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel. (Lukas 9:23-26)
  • Die Beweise für Jesus sind erschlagend, so daß die Menschen, die nicht an ihn glauben, keine Entschuldigung haben.
  • Gott baut sein Reich und öffnet Menschen das Herz für Jesus, trotz größter Gegnerschaft der Menschen (oft gerade religiöser Menschen).

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