Werktagsgottesdienst vom 17.08.2017: Stefan Beyer – Johannes 12:1-11 – Tiefe Hingabe an Jesus

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1 Sechs Tage vor dem Passah kam Jesus dann nach Bethanien, wo Lazarus war, der tot gewesen war und den er aus den Toten auferweckt hatte. 2 Sie machten ihm nun dort ein Gastmahl, und Martha diente. Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch saßen. 3 Da nahm Maria ein Pfund echten, köstlichen Nardensalböls, salbte Jesus die Füße und trocknete seine Füße mit ihren Haaren; das Haus aber wurde erfüllt vom Geruch des Salböls. 4 Da spricht Judas, Simons Sohn, der Ischariot, einer seiner Jünger, der ihn danach verriet: 5 Warum hat man dieses Salböl nicht für 300 Denare verkauft und es den Armen gegeben? 6 Das sagte er aber nicht, weil er sich um die Armen kümmerte, sondern weil er ein Dieb war und den Beutel hatte und trug, was eingelegt wurde. 7 Da sprach Jesus: Lass sie! Dies hat sie für den Tag meines Begräbnisses aufbewahrt. 8 Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit. 9 Es erfuhr nun eine große Menge der Juden, dass er dort war; und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er aus den Toten auferweckt hatte.10 Da beschlossen die obersten Priester, auch Lazarus zu töten, 11 denn seinetwegen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.
Die Hingabe der Maria
  • Maria ist eine der Helden der Evangelien.
  • Sie widmet sich ganz der Lehre von Jesus.
    • 38 Es begab sich aber, als sie weiterreisten, daß er in ein gewisses Dorf kam; und eine Frau namens Martha nahm ihn auf in ihr Haus. 39 Und diese hatte eine Schwester, welche Maria hieß; die setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seinem Wort zu. (Lukas 10:38-39)
  • Hier salbt sie die Füße Jesu mit unheimlich kostbarem Öl (1 Jahresgehalt) (Vers 3).
  • Die Geruch des Salböls war ein Zeichen, dass das Opfer Gott wohlgefällig war.
    •  Wandelt in der Liebe, gleichwie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, zu einem lieblichen Geruch für Gott. (Epheser 5:2)
  • Jesus schätzt die leidenschaftliche Hingabe seines Volkes.
    • 9 Wahrlich, ich sage euch: Wo immer dieses Evangelium verkündigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch von dem sprechen, was diese getan hat, zu ihrem Gedenken! (Markus 14:9)
Der Widerstand des Judas
  • Die tiefe Hingabe von Maria stand im krassen Gegensatz zur oberflächlichen Gefolgschaft von Judas.
  • Deshalb stört er sich an diesem besonderen Akt der Hingabe (Verse 4 und 5).
  • Er gibt einen augenscheinlich richtigen Grund vor, aber Johannes offenbarte, was in seinem Herzen steckte: böse Selbstsucht (Vers 6).
Warum brachte Maria dieses erstaunliche Opfer der Hingabe?
  • Weil sie in enger Gemeinschaft mit Jesus lebte (Vers 2).
Wofür war dieses Opfer ein typologisches Zeichen?
  • Für das reine Opfer, das Jesus am Kreuz bringen würde, wo er sich Gott an unserer Stelle ganz hingab (Vers 7).
    • 13 Denn wenn das Blut von Stieren und Böcken und die Besprengung mit der Asche der jungen Kuh die Verunreinigten heiligt zur Reinheit des Fleisches, 14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt. (Hebräer 9:13-14)
Welche Priorität offenbarte dieses Opfer?
  • Die Anbetung Jesus Christi und die Verkündigung des Evangeliums tritt vor das soziale Engagement der Gemeinde (Vers 8).
    • Dennoch sollen die Armen nicht vergessen werden.
      • 10 Nur sollten wir an die Armen gedenken, und ich habe mich auch eifrig bemüht, dies zu tun. (Galater 2:10)
Anwendung
  • Wir sind eingeladen, unser Leben in solch leidenschaftlicher Hingabe an Jesus zu verbringen.
  • Diese Hingabe wird Widerstand bei den Menschen hervorrufen, die nicht in einer engen Beziehung zu Jesus stehen.
  • Die Kraft für diese Hingabe kommt aus tiefer Gemeinschaft mit ihm und aus dem Verstehen, was er am Kreuz getan hat.

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