Predigt vom 09.07.2017: Stefan Beyer – Apostelgeschichte 2:42-47 – Eine großartige Gemeinschaft

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Apostelgeschichte 2:42-47 – Eine großartige Gemeinschaft

42 Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. 43 Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. 44 Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; 45 sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. 46 Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens; 47 sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.
Was kennzeichnete die neutestamentliche Gemeinde?
  • Ein beständiges Hören auf die Lehre der Apostel (auslegendes Predigen).
    • 13 Halte dich an das Muster der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe, die in Christus Jesus ist! (2. Timotheus 1:13)
  • Enge Gemeinschaft und gemeinsame Mahlzeiten (die 7 Herzenseinstellungen).
  • Gebet (Zweierschaften, Gebetstreffen)
  • große Ehrfurcht vor Gott
    • 29 Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. (Hebräer 12:29)
  • Gemeinschaft der Güter
    • Es wurde aber nicht alle Güter auf einmal verkauft (griech. Imperfekt), sondern da, wo Not auftrat.
  • tägliche Gemeinschaft, die aus Anbetung und gemeinsamen Essen bestand
    • Diese Gemeinschaft war nicht natürlich, aufgrund von Familie oder Bekanntschaft, sondern durch das Evangelium begründet.
  • Der Lobpreis Gottes stand im Mittelpunkt.
  • Der Herr gab der Gemeinde Ansehen bei den Außenstehenden.
  • Der Herr fügte der Gemeinde Menschen hinzu, die gerettet wurden.
Woher kam dieses erstaunliche Gemeindeleben und wodurch wurde es getragen?
  • Durch das Evangelium, welches als Lehre der Apostel immer wieder gehört wurde.
    • 3 Denn ich habe euch zu allererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, 4 und daß er begraben worden ist und daß er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften. (1 Korinther 15:3-4)
    • 4 Diejenigen nun, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündigten das Wort des Evangeliums. (Apostelgeschichte 8:4)
  • Da, wo das Evangelium aus dem Blickfeld gerät, ist auch diese Form der Gemeinschaft nicht mehr möglich.
    • Es tritt ein Mangel an echten Bekehrungen ein.
    • Es wird ein therapeutisch-moralistisches Pseudoevangelium gepredigt
      • ohne Transzendenz Gottes
      • ohne einem echten Sündeverständnis
      • Betonung von moralischen Verhalten und dessen Folgen
      • gekennzeichnet von Selbstzentrierung und Selbstverwirklichung
    • Menschen beginnen, sich selbst rechtfertigen zu wollen.
    • Es tritt ein Mangel an dienender Gemeinschaft ein.
    • Quelle: Ron Kubsch – Wenn das Evangelium fehlt
Welche Rolle spielten die Zeichen und Wunder?
  • Sie geschahen nicht durch alle Gläubigen, sondern durch die Apostel.
  • Sie bestätigten diese in ihrer besonderen Autorität, die sich in Entscheidungen innerhalb der Apostelgeschichte und letztendlich der Niederschrift des Neuen Testaments widerspiegelte.
    • 3 Wie wollen wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung mißachten? Diese wurde ja zuerst durch den Herrn verkündigt und ist uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden, 4 wobei Gott sein Zeugnis dazu gab mit Zeichen und Wundern und mancherlei Kraftwirkungen und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen. (Hebräer 2:3-4)

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