Predigt vom 23.04.217: Stefan Beyer – Philipper 2:14-18 – Ein Zeugnis für Christus sein

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Philipper 2:14-18 – Ein Zeugnis für Christus sein

14 Tut alles ohne Murren und Bedenken, 15 damit ihr unsträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr leuchtet als Lichter in der Welt, 16 indem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm am Tag des Christus, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe. 17 Wenn ich aber auch wie ein Trankopfer ausgegossen werden sollte über dem Opfer und dem priesterlichen Dienst eures Glaubens, so bin ich doch froh und freue mich mit euch allen; 18 gleicherweise sollt auch ihr froh sein und euch mit mir freuen!
Der Zustand der Welt
  • Christen leben inmitten einer allgemeinen Gesellschaft.
  • Diese Gesellschaft wird hier mit zwei Worten beschrieben: verdreht und verkehrt.
  • Jede Gesellschaft der Welt ist grundsätzlich gegen den wahren Gott und sein Evangelium eingestellt.
    • Außnahmen bilden Gesellschaften mit einem sehr hohen Anteil wiedergeborener Christen.
  • Die Einstellung einer Gesellschaft gegenüber Christen spiegelt ihre Einstellung gegenüber Christus wider.
    •  Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort [argwöhnisch] achtgehabt, so werden sie auch auf das eure [argwöhnisch] achthaben. Johannes 15:18‭-‬20
  • Es sollte demnach nicht ungewöhnlich sein, wenn Christen verfolgt werden.
  • Außerdem ist es wichtig, daß wir uns an den wahren Zustand der Gesellschaft erinnern und ihre Wege nicht einfach übernehmen.
Das Zeugnis der Christen inmitten der Welt
  • Das Zeugnis der Christen besteht aus ihrem Leben und ihren Worten.
  • Ihr Leben sollte gekennzeichnet sein von Friedfertigkeit und der Bereitschaft, Verfolgung und ungerechte Behandlung zu ertragen.
  • Außerdem sollten Christen vorbildliche Staatsbürger sein und ihre Pflichten ehrlich und aufrichtig erfüllen.
  • Durch dieses vorbildliche Leben werden sie wie Sterne am Nachthimmel leuchten.
  • Aber zu diesem Leuchten gehört auch die Verkündigung des Wortes.
  • Andere Menschen werden nicht gerettet, indem sie nur das vorbildliche Leben der Christen sehen, sondern indem sie das Wort des Lebens (das Evangelium) hören und glauben.
  • Wir müssen uns als Christen also immer wieder Wege überlegen, wie wir unseren Freunden und der weiteren Gesellschaft das Wort Gottes verkündgen können.
  • Paulus beschreibt das Leben der Philipper als Opfer und priesterlichen Dienst.
    • Ein Opfer heißt, daß man etwas aufgibt (das Leben), um Gott und anderen zu dienen.
    • Priesterlicher Dienst heißt, daß Christen durch ihren Dienst Gott ehren und anbeten.
  • Wenn wir als Christen ein Zeugnis in der Welt sein wollen, dann müssen wir bereit sein, Opfer zu bringen.
    • Aber wir haben auch das besondere Privileg und die Freude, Gott durch unseren Dienst zu ehren.
  • Das tiefste Zeugnis aus dem Leben eines Christen ist seine tiefe Freude.
    • Diese Freude kommt nicht aus ihm selbst oder aus seinen Umständen, sondern aus Christus.
Die Kraft zum Zeugnisgeben
  • Das Trankopfer war Teil des täglichen Gottesdientes im Tempel.
    • Das ist das beständige Brandopfer, das am Berg Sinai eingesetzt wurde zum lieblichen Geruch, als Feueropfer für den Herrn; dazu sein Trankopfer, zu jedem Lamm ein Viertel Hin. Im Heiligtum soll man dem Herrn das Trankopfer von starkem Getränk spenden. 4. Mose 28:6‭-‬7
  • Es war Ausdruck der ständigen Anbetung, die Gott gebührt.
  • Damit war es ein Bild für Christus, der sein ganzes Leben in der Anbetung verbracht hatte und am Ende ganz zur Ehre Gottes ausgegossen hat.
    • Ich habe dich verherrlicht auf Erden; ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tun soll. Johannes 17:4
  • Nun ist Jesus in seine Herrlichkeit beim Vater eingegangen und setzt sich für sein Volk ein.
    • Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, weil sie dein sind. Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. Und ich bin nicht mehr in der Welt; diese aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie wir! Johannes 17:9‭-‬11
  • Durch das Schauen auf Jesus durch das Evangelium bekommen wir immer wieder neue Kraft zu einem zeugnisvollem Leben und einem zeugnisbereitem Reden.
    • Als sie aber das hörten, schnitt es ihnen ins Herz, und sie knirschten mit den Zähnen über ihn. Er aber, voll Heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes, und Jesus zur Rechten Gottes stehen; und er sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen! Sie aber schrien mit lauter Stimme, hielten sich die Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los; und als sie ihn zur Stadt hinausgestoßen hatten, steinigten sie ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider zu den Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß. Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Und er kniete nieder und rief mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er. Apostelgeschichte 7:54‭-‬60

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