Werktagsgottesdienst vom 19.01.2017: Stefan Beyer – Johannes 4:16-42 – Eine echte Bekehrung

  • Jesus bietet der Frau am Brunnen ewiges Leben an.
    • Ewiges Leben ist enge, persönliche Gemeinschaft mit Jesus, die zur Stillung unseres Herzenshungers führt.
  • Aber diese Geschichte hat einen zweiten Teil.
    • Um zu Jesus zu kommen und dieses sehnsuchtstillende Wasser zu erhalten, muß die Frau ihre falsche Götter verlassen.
    • Die Bibel nennt diesen Schritt Umkehr (Buße).
      • 9 Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen. (1. Thessalonicher 1:9)
  • Diese Botschaft zieht sich durch die ganze Bibel: Um an das zu kommen, was Gott uns durch Jesus bieten möchte, müssen wir
    • der Verheißung Gottes Vertrauen schenken (Glaube)
    • uns von unseren falschen Göttern (Götzen) abwenden und zu Gott hinwenden (Buße)
  • Was ist ein falscher Gott (Götze)?
    • Ein falscher Gott sind die Dinge in meinem Leben, von denen ich das erwarte, was nur der wahre Gott schenken kann.
      • Identität
      • Bestätigung
      • Vergebung
      • Erlösung
      • Erfüllung
  • Welche zwei Götzen hatte diese Frau?
    • Beziehungen + Sexualität
    • eine vage Religiosität
  • Jesus zeigt ihr auf, wie leer ihre Götzen sind und lädt sie zur Buße ein.
    • Götzen liefern nie das, was sie versprechen.
    • Götzen verzeihen nicht.
    • Götzen sind nicht da im Leid.
Beziehungen und Sexualität
16 Jesus spricht zu ihr: Geh hin, rufe deinen Mann und komm her! 17 Die Frau antwortete und sprach: Ich habe keinen Mann! Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann! 18 Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesprochen!
  • Beziehungen und Sexualität konnten nicht das liefern, was die Frau sich gewünscht hatte (Gemeinschaft, Erfüllung).
    • Sie ließen sie immer einsamer zurück.
Eine vage Religiosität
19 Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, daß du ein Prophet bist! 20 Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet, und ihr sagt, in Jerusalem sei der Ort, wo man anbeten soll. 21 Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, wo ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil kommt aus den Juden. 23 Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. 24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
  • Die Samariter hatten sich eine eigene Religion geschaffen.
    • Der Vorteil und das Ziel einer eigenen Religion ist immer, daß ich die Beziehung zu Gott irgendwie unter Kontrolle behalte.
  • Jesus verurteilt ihre falsche Religion und bekräftigt die Ausschließlichkeit seiner Religion.
  • Er streut in die Unterhaltung eine wichtige theologische Ankündigung ein: Mit seinem Kommen werden die Menschen Gott nicht mehr an einem bestimmten Ort und durch bestimmte Rituale anbeten, sondern durch den Heiligen Geist.
    • 16 Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid, und daß der Geist Gottes in euch wohnt? (1. Korinther 3:16)
  • Auf der einen Seite unterstützt Jesus den modernen Ansatz der sagt, Gott ist nicht an religiöse Ort und Symbole gebunden.
  • Aber auf der anderen Seite sagt er ganz deutlich, daß Gott in der Wahrheit angebetet werden will (der Vater sucht solche Anbeter).
  • Es reicht nicht, irgendeine Religion zu haben, sondern man muß die richtige Religion haben.
    • Das heißt, man muß prüfen, welcher Religion wirklich von Gott ist.
  • Wie kann ich prüfen, welche Religion die richtige ist?
    • Wie historisch zuverlässig und glaubwürdig sind ihre zentralen Behauptungen?
    • Löst sie die Kernfragen des Lebens?
    • Wie verändert sie das Leben ihrer hingegebensten Anhänger?
  • Das Christentum beruht auf historischen Tatsachen.
    • 16 Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen. (2. Petrus 1:16)
Ein neues Leben
25 Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß, daß der Messias kommt, welcher Christus genannt wird; wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen. 26 Jesus spricht zu ihr: Ich bin’s, der mit dir redet! 27 Unterdessen kamen seine Jünger und verwunderten sich, daß er mit einer Frau redete. Doch sagte keiner: Was willst du? oder: Was redest du mit ihr? 28 Nun ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen und lief in die Stadt und sprach zu den Leuten: 29 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Ob dieser nicht der Christus ist? 30 Da gingen sie aus der Stadt hinaus und kamen zu ihm. 31 Inzwischen aber baten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iß! 32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt! 33 Da sprachen die Jünger zueinander: Hat ihm denn jemand zu essen gebracht? 34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. 35 Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht die Felder an; sie sind schon weiß zur Ernte. 36 Und wer erntet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen. 37 Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. 38 Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten. 39 Aus jener Stadt aber glaubten viele Samariter an ihn um des Wortes der Frau willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 40 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb zwei Tage dort. 41 Und noch viel mehr Leute glaubten um seines Wortes willen. 42 Und zu der Frau sprachen sie: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; wir haben selbst gehört und erkannt, daß dieser wahrhaftig der Retter der Welt, der Christus ist!
  • Die Frau glaubte, daß Jesus der Messias ist, kehrte von ihren falschen Göttern um und suchte ihr ein und alles in Christus.
    • Sie hat sich bekehrt.
      • 40 Laßt uns unsere Wege prüfen und erforschen und umkehren zum HERRN! 41 Laßt uns unsere Herzen samt den Händen zu Gott im Himmel erheben! (Klagelieder 3:40-41)
  • Ihr Leben veränderte sich sofort auf zwei entscheidende Weisen:
    • Sie bekannte ihre Sünde und wandte sich von ihr ab.
    • Sie erzählte anderen Menschen von Jesus und was er für sie getan hatte.
  • Jesus sagt, daß es eine Ernte gibt: Er ist im Prozeß Menschen zu suchen, zu sich zu ziehen und zu retten.
    • 4 Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verliert, läßt nicht die neunundneunzig in der Wildnis und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? (Lukas 15:4)
  • Er benutzt dazu eine Kette von Menschen, die wie die Frau verkünden, wer Jesus ist und was er für sie getan hat (Sämann und Schnitter).
Anwendung
  • Welchen Götzen vertraust du statt Jesus? Kehre um zu Jesus!
  • Hast du die Ansprüche und Verheißungen von Jesus geprüft? Vertraue Jesus!
  • Hat sich dein Leben schon auf diese Weise verändert? Erzähle von Jesus!

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