Werktagsgottesdienst vom 15.12.2016: Stefan Beyer – Johannes 3:14-21 – Auf den Retter sehen heißt leben

  • Nachdem Jesus Nikodemus die Verlorenheit des Menschen und die Notwendigkeit der Neugeburt aufgezeigt hat, erklärt er nun, wie man die Errettung erlangt, die er bringt.
  • Er zitiert dazu aus einer alttestamentlichen Geschichte und vergleicht sein Rettungshandeln mit diesem Vorbild.
    • 4 Da zogen sie vom Berg Hor weg auf dem Weg zum Roten Meer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Aber das Volk wurde ungeduldig auf dem Weg. 5 Und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt, damit wir in der Wüste sterben? Denn hier gibt es weder Brot noch Wasser, und unsere Seele hat einen Ekel vor dieser elenden Speise! 6 Da sandte der HERR Seraph-Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, so daß viel Volk in Israel starb. 7 Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, daß wir gegen den HERRN und gegen dich geredet haben. Bitte den HERRN, daß er die Schlangen von uns wegnimmt! Und Mose bat für das Volk. 8 Da sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine Seraph-Schlange und befestige sie an einem Feldzeichen; und es soll geschehen, wer gebissen worden ist und sie ansieht, der soll am Leben bleiben! 9 Da machte Mose eine eherne Schlange und befestigte sie an dem Feldzeichen; und es geschah, wenn eine Schlange jemand biß und er die eherne Schlange anschaute, so blieb er am Leben. (4. Mose 21:4-9)
  • In dieser Geschichte gibt es fünf Elemente:
    • die Rebellion der Israeliten
    • die Züchtigung Gottes
    • die Umkehr der Israeliten
    • Gott schafft einen Weg der Rettung
    • manche ergreifen diese Rettung
  • Genauso ist der neutestamentliche Heilsplan, in dessen Zentrum Jesus steht.
    • Jeder Menschen rebelliert gegen den wahren Gott.
      • 12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! 13 Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; 14 ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, 15 ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen; 16 Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht. 18 Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.” (Römer 3:12-18)
    • Gott läßt Schwierigkeiten und Konsequenzen zu, um zu Buße und Umkehr zu führen.
      • 4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet? (Römer 2:4)
    • Die Errettung kann nur der bekommen, der vollständig von seiner Sünde umkehrt.
      • 31 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. 32 Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße. (Lukas 5:31-32)
    • Gott sendet die Errettung, indem er seinen Sohn am Kreuz sterben läßt.
      • 25 Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, 26 als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist. (Römer 3:25-26)
    • Wir müssen auf diesen Retter sehen und seine Rettung ergreifen. Das nennt das Neue Testament Glauben.
      • 9 Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. 10 Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden; 11 denn die Schrift spricht: “Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!” (Römer 10:9-11)
14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muß der Sohn des Menschen erhöht werden, 15 damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
  • Jesus wird am Kreuz erhöht und wird so zum Retter vor der Sünde und ihren Folgen.
  • Wir müssen auf dieses Retter sehen und ihn und seine Errettung umarmen, um gerettet zu werden.
16 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.
  • Gott sandte seinen Sohn aus Liebe zu seinen Erwählten.
  • Gott sandte seinen Sohn, um seine Erwählten zu retten.
  • Jeder ist eingeladen, diese Errettung anzunehmen, indem er auf den Erretter schaut.
    • 22 Wendet euch zu mir (schaut auf mich), so werdet ihr gerettet, all ihr Enden der Erde; denn ich bin Gott und keiner sonst! (Jesaja 45:22)
18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. 19 Darin aber besteht das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. 20 Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind.
  • Wenn wir die Errettung Gottes ausschlagen, dann ist unsere Verdammnis nicht zweifelhaft, sondern sicher. Es gibt keine zweite Chance.
  • Wir sind vollkommen für unsere Verdammnis verantwortlich:
    • Der Weg der Errettung steht jeden offen.
    • Der Weg der Errettung ist so einfach wie ein bloßes Schauen.
    • Aber wir halten an der Liebe zur Finsternis fest und wollen nicht zum Licht kommen.
  • Nochmal betont Jesus, daß wer zum Licht kommt der ist, in dem Gott schon ein entscheidendes Werk getan hat.
    • Er tut die Wahrheit und das ist eine Frucht der Neugeburt.
Anwendung
  • Sind die Schwierigkeiten, die du erlebst, vielleicht eine Züchtigung Gottes, die dich zum Glauben führen soll?
  • Hast du deine Rebellion gegen Gott wirklich anerkannt und bist von tiefsten Herzen zu ihm umgekehrt?
  • Hast du seine Errettung ergriffen, indem du auf den Retter geschaut und ihn mit deinem ganzen Herzen umarmt hast?

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