Werktagsgottesdienst vom 22.09.2016: Stefan Beyer – Haushalterschaft

Hinweis: Leider hat die Kamera die letzten 5 Minuten nicht mehr aufgenommen. Daher fehlt der Teil Anwendung. Ich bitte hierfür um Entschuldigung. Der fehlende Teil kann in den Predigtnotizen (letzter Abschnitt) nachgelesen werden.

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Haushalterschaft

  • Wir müssen uns in zwei entscheidenden, praktischen Bereichen disziplinieren, wenn wir in der Gottesfurcht wachsen wollen.
    • Unser Umgang mit unserer Zeit.
    • Unser Umgang mit unserem Geld.
Der disziplinierte Umgang mit der Zeit
  • Wenn wir so werden wollen wie Jesus Christus, dann müssen wir auch unsere Zeit als eine geistliche Disziplin verstehen.
  • Jesus hat sein Leben so eingerichtet, daß er am Ende beten konnte: “Ich habe dich verherrlicht auf Erden; ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tun soll.” (Johannes 17:4)
  • Folgende 10 Gründe, warum man seine Zeit sinnvoll einsetzen sollte, stammen aus der Predigt “Die Kostbarkeit der Zeit und die Wichtigkeit sie auszukaufen” von Jonathan Edwards.
    • Setze Zeit weise ein, “denn die Tage sind böse”.
      • 15 Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; 16 und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. (Epheser 5:15-16)
      • Die Welt um uns herum ist nicht auf Christus ausgerichtet und versucht uns nach aller Möglichkeit, von Christus abzulenken.
      • Unsere Gedanken müssen wir bewußt auf Christus ausrichten, weil sie sich sonst an nichtige Dinge heften.
    • Eine weise Verwendung der Zeit ist eine Vorbereitung für die Ewigkeit.
      • 2 Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils! (2. Korinther 6:2)
      • Wir müssen uns in diesem Leben entscheiden, ob wir Jesus Christus als unseren Herrn und Retter annehmen.
      • Alles was wir jetzt tun, hat Auswirkungen auf unsere Ewigkeit (sowohl Lohn als auch Tadel).
    • Zeit ist kurz
      • 14 Denn was ist euer Leben? Es ist doch nur ein Dunst, der eine kleine Zeit sichtbar ist; danach aber verschwindet er. (Jakobus 4:14)
      • Nutze die kurze Zeit des Lebens gut.
    • Zeit vergeht
      • 17 Und die Welt vergeht und ihre Lust. (1. Johannes 2:17)
      • Wir können die Zeit nicht aufhalten.
    • Die verbleibende Zeit ist unsicher
      • 1 Rühme dich nicht des morgigen Tages, denn du weißt nicht, was ein einziger Tag bringen kann! (Sprüche 27:1)
      • Wir wissen nie, wann unser letzter Tag ist.
    • Verlorene Zeit kann nicht zurückgewonnen werden
      • 1 Und gedenke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre herannahen, von denen du sagen wirst: “Sie gefallen mir nicht”. (Prediger 12:1)
    • Wir müssen Gott Rechenschaft geben für unsere Zeit
      • 12 So wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. (Römer 14:12)
      • 13 So wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. 14 Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen; 15 wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. (1. Korinther 3:13-15)
      • Lebe jetzt schon jeden Tag so, als ob du am Ende des Tages dem Herrn Rechenschaft geben müsstest.
    • Zeit geht so leicht verloren
      • 13 Der Faule spricht: “Ein Junglöwe ist auf dem Weg, ein Löwe ist mitten auf der Straße!” 14 Die Tür dreht sich in der Angel und der Faule in seinem Bett. (Sprüche 26:13-14)
      • Der Faule verspielt seine Zeit und seine Möglichkeiten.
    • Wir schätzen Zeit am Todesbett
      • 11 Damit du nicht seufzen mußt bei deinem Ende, wenn dir dein Leib und Leben hinschwinden, 12 und sagen mußt: “Warum habe ich doch die Zucht gehaßt, warum hat mein Herz die Zurechtweisung verachtet 13 Ich habe nicht gehört auf die Stimme meiner Lehrer und meinen Lehrmeistern kein Gehör geschenkt! (Sprüche 5:11-13)
      • Wenn wir unsere Zeit am Ende des Lebens Revue passieren lassen, werden wir Grund zur Dankbarkeit haben, aber vielleicht auch viele Dinge bereuen.
      • Wir sollten jetzt schon so leben, daß wir am Ende nichts bereuen müssen.
    • Der Wert der Zeit in der Ewigkeit
      • Von einer Ewigkeitsperspektive werden wir unser Leben vollkommen anders bewerten.
Der disziplinierte Umgang mit Geld
  • Laut der Bibel läßt sich unser geistlicher Zustand am Umgang mit unserem Geld erkennen.
  • Wir dürfen unser Geld einsetzten, um unseren Nöten und denen unserer Familie abzuhelfen.
    • 8 Wenn aber jemand für die Seinen, besonders für seine Hausgenossen, nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger. (1. Timotheus 5:8)
  • Aber darüber hinaus ist unser Umgang mit Geld entscheidend für unser Wachstum in der Gottesfurcht.

Ein sehr großer Teil der Heiligen Schrift dreht sich um das Thema Geld.

  • Unser Geld spiegelt uns wider, weil wir so viel Zeit einsetzten, um es zu erwerben.
  • Wie wir es einsetzen, spiegelt unsere Prioritäten wieder und wo unser Herz ist.
  • Die Prinzipien des Umgangs mit der Zeit lassen sich auch auf das Geld anwenden.
  • Es gibt aber noch zehn weitere, neutestamentliche Prinzipien zum Geld.
    • Gott gehört alles, was du besitzt
      • 26 denn “dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt”. (1. Korinther 10:26)
      • Deshalb sind wir keine Besitzer, sondern nur Haushalter (Manager).
      • Deshalb lautet die Frage nicht: “Wieviel Geld sollte ich Gott zur Verfügung stellen?”, sondern “Wieviel von Gottes Geld darf ich für mich einsetzen?”
    • Geben ist eine Anbetungshandlung
      • 18 Ich habe alles und habe Überfluß; ich bin völlig versorgt, seitdem ich von Epaphroditus eure Gabe empfangen habe, einen lieblichen Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig. (Philipper 4:18)
    • Geben spiegelt Vertrauen in Gottes Fürsorge wider
      • 19 Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. (Philipper 4:19)
    • Geben sollte opferbereit und großzügig sein
      • 1 Wir wollen euch aber, ihr Brüder, von der Gnade Gottes berichten, die den Gemeinden Mazedoniens gegeben worden ist. 2 In einer großen Prüfung der Bedrängnis hat ihre überfließende Freude und ihre tiefe Armut die Schätze ihrer Freigebigkeit zutage gefördert. 3 Denn nach ihrem Vermögen, ja ich bezeuge es, über ihr Vermögen hinaus waren sie bereitwillig; 4 und sie baten uns mit vielem Zureden, daß wir die Liebesgabe und ihre Gemeinschaft am Dienst für die Heiligen annehmen sollten. 5 Und sie gaben nicht nur so, wie wir es erhofften, sondern sich selbst gaben sie hin, zuerst dem Herrn und dann uns, durch den Willen Gottes. (2. Korinther 8:1-5)
      • Opferbereites Geben macht die meiste Freude.
    • Geben spiegelt geistliche Vertrauenswürdigkeit wider
      • 10 Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. 11 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu wart, wer wird euch das Wahre anvertrauen? 12 Und wenn ihr mit dem Gut eines anderen nicht treu wart, wer wird euch das Eure geben? 13 Kein Knecht kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon! (Lukas 16:10-13)
    • Geben sollte aus Liebe geschehen, nicht aus Gesetzlichkeit
      • 9 Denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, daß er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet. (2. Korinther 8:9)
    • Geben sollte willig, dankbar und freudig geschehen
      • 7 Jeder, wie er es sich im Herzen vornimmt; nicht widerwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb! (2. Korinther 9:7)
      • Geben ist der Überfluß der Freude in Gott.
    • Geben ist die angemessene Antwort auf echte Nöte
      • 43 Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. 44 Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; 45 sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. (Apostelgeschichte 2:43-45)
      • Es ist in Ordnung, auf finanzielle Schwierigkeit hinzuweisen und die Gemeinde um Hilfe zu bitten.
    • Geben sollte geplant und systematisch sein
      • 2 An jedem ersten Wochentag lege jeder unter euch etwas beiseite und sammle, je nachdem er Gedeihen hat, damit nicht erst dann die Sammlungen durchgeführt werden müssen, wenn ich komme. (1. Korinther 16:2)
      • Es gibt einen Platz für außerordentliches Geben und einen Platz für regelmäßiges, systematisches Geben.
    • Reichhaltiges Geben hat reichaltigen Segen zur Folge
      • 38 Gebt, so wird euch gegeben werden; ein gutes, vollgedrücktes und gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß schütten. Denn mit demselben Maß, mit dem ihr anderen zumeßt, wird euch wieder zugemessen werden. (Lukas 6:38)
      • 35 Geben ist glückseliger als Nehmen! (Apostelgeschichte 20:35)
  • Wir sollten prüfen, wohin wir unser Geld geben.
    • 5 Unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung – von solchen halte dich fern! (1. Timotheus 6:5)
Anwendung
  • Bist du bereit für die Ewigkeit?
    • Hast du die Kontrolle deines Lebens an Jesus Christus übergeben?
  • Setzt du deine Zeit ein, um Gott zu verherrlichen?
    • Wie geht es dir in den Bereichen Arbeit, Haus, Hobbies, Fernsehen, Internet, Sport, Ruhetag, Familie, Freizeit, Schlaf und geistliche Übungen?
  • Bist du bereit, nach Gottes Prinzipien mit deinem Geld umzugehen und zu geben?
  • Spiegelt dein Geben echte Anbetung wider?

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