Predigt vom 27.03.2016: Stefan Beyer – Hebräer 11 – Eine bessere Auferstehung

Stefan Beyer – Hebräer 11 – Eine bessere Auferstehung

  • Der Hebräerbrief ist eine Predigt an verfolgte Christen in schweren Prüfungen.
    • 32 Erinnert euch aber an die früheren Tage, in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet wurdet, viel Kampf erduldet habt, der mit Leiden verbunden war, 33 da ihr teils selbst Schmähungen und Bedrängnissen öffentlich preisgegeben wart, teils mit denen Gemeinschaft hattet, die so behandelt wurden. (Hebräer 10:32-33)
  • Er spricht Christen an, die in der Gefahr stehen, müde und matt in ihrem Glauben zu werden.
    • 12 Darum “richtet wieder auf die schlaff gewordenen Hände und die erlahmten Knie”, 13 und “macht gerade Bahnen für eure Füße”, damit das Lahme nicht vom Weg abkommt, sondern vielmehr geheilt wird! (Hebräer 12:12-13)
  • Im Alten Testament gibt es zwei Glaubenshelden:
    • Menschen, die durch ihren Glauben Hindernisse überwanden.
    • Menschen, die durch ihren Glauben Leid durchstanden.
32 Und was soll ich noch sagen? Die Zeit würde mir ja fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon und Barak und Simson und Jephta und David und Samuel und den Propheten, 33 die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, die Rachen der Löwen verstopften; 34 sie haben die Gewalt des Feuers ausgelöscht, sind der Schärfe des Schwertes entkommen, sie sind aus Schwachheit zu Kraft gekommen, sind stark geworden im Kampf, haben die Heere der Fremden in die Flucht gejagt. 35 Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder;
  • Der Glaube an die Verheißungen Gottes befähigte die Menschen des Alten Testaments, den Willen Gottes zu tun, Gottes Eingreifen zu erleben und übergroße Gegner zu überwinden.
  • Gott tat erstaunliche Wunder, wenn seine Diener ihm vertrauten.
    • 11 Wer ist dir gleich unter den Göttern, o HERR ? Wer ist dir gleich, herrlich in Heiligkeit, furchtgebietend in Ruhmestaten, Wunder vollbringend? (2. Mose 15:11)
andere aber ließen sich martern und nahmen die Befreiung nicht an, um eine bessere Auferstehung zu erlangen; 36 und andere erfuhren Spott und Geißelung, dazu Ketten und Gefängnis; 37 sie wurden gesteinigt, zersägt, versucht, sie erlitten den Tod durchs Schwert, sie zogen umher in Schafspelzen und Ziegenfellen, erlitten Mangel, Bedrückung, Mißhandlung; 38 sie, deren die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und Gebirgen, in Höhlen und Löchern der Erde.
  • Es gab aber andere (alloi), die schweres Leid durchstehen mußten.
  • Sie hatten nicht weniger Glauben als die erste Gruppe.
  • Ihre Hoffnung war auf eine bessere Auferstehung (kreitton anastasis) gerichtet.
  • Eine begründete Hoffnung auf die Auferstehung gibt uns die Kraft, mit Schwierigkeiten und Nöten in unserem Leben umzugehen.
    • 17 Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, 18 da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. (2. Korinther 4:17-18)
39 Und diese alle, obgleich sie durch den Glauben ein gutes Zeugnis empfingen, haben das Verheißene nicht erlangt, 40 weil Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollendet würden.
  • Wie bekommen wir diese begründete Auferstehungshoffnung?
  • Die Glaubenshelden des Alten Testaments glaubten an den Messias, der kommen sollte.
    • 56 Abraham, euer Vater, frohlockte, daß er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich. (Johannes 8:56)
  • Sie haben die Erfüllung der Verheißung seines Kommens zu ihren Lebzeiten nicht gesehen.
  • Dennoch haben sie Gott vertraut.
  • Gott hat für sein Volk im neuen Bund etwas Besseres (kreitton) vorgesehen.
  • Wir haben die Erfüllung der Verheißung erlebt und können auf das Kommen des Messias zurückschauen.
  • Jesus ist der Fürst des Lebens und jeder, der an ihn glaubt, wird auferstehen.
    • 25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; 26 und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das? (Johannes 11:25-26)
  • Durch seine Auferstehung gibt er uns eine begründete, ja felsenfeste Hoffnung für unsere eigene Auferstehung.
    • 20 Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden. 21 Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen; 22 denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft. (1 Korinther 15:20-23)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: