Werktagsgottesdienst vom 25.02.2016: Stefan Beyer – Ein Leben zur Ehre Gottes

Stefan Beyer – Ein Leben zur Ehre Gottes

Was ist das Ziel unseres Lebens? Weshalb wurden wir geschaffen?
  • Die ganze Natur ist eine Offenbarung von Gottes Eigenschaften und verkündet seine Herrlichkeit.
    • 2 Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände. (Psalm 19:2)
  • Gott schuf den Menschen nach seinem Bild zu seiner Herrlichkeit.
    • 7 Einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen habe, den ich gebildet und gemacht habe. (Jesaja 43:7)
  • Jesus selbst verherrlichte Gott. Sein ganzes Werk, Erlösung, Vergebung und Heiligung dient der Ehre seines Vaters.
    • 4 Ich habe dich verherrlicht auf Erden; ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tun soll. (Johannes 17:4)
    • 3 Um den Trauernden von Zion zu verleihen, daß ihnen Kopfschmuck statt Asche gegeben werde, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes, daß sie genannt werden “Bäume der Gerechtigkeit”, eine “Pflanzung des HERRN ” zu seinem Ruhm. (Jesaja 61:3)
  • Gott gibt seine Ehre keinem anderen. Das letzte Ziel ist die Unterwerfung aller Königreiche und Kreaturen unter Gottes Herrschaft. Schon auf der Erde wird ihm durch alle Menschen Ehre gebracht. Eines Tages wird Gott allein groß sein und Herrlichkeit von all seinen Geschöpfen empfangen. Er ist der Erste und der Letzte, das Alpha und das Omega, von ihm, durch ihn und für ihn sind alle Dinge geschaffen.
    • 36 Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen. (Rom 11:36 SCL)
    • 11 Würdig bist du, o Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen! (Rev 4:11 SCL)
Auszug aus dem Genfer Katechismus von Johannes Calvin (1545)
  • LEHRER: Welches ist der Hauptzweck des menschlichen Lebens?
    • SCHÜLER: Dass die Menschen erkennen, der sie erschaffen hat.
  • LEHRER: Aus welchem Grunde sagst du das?
    • SCHÜLER: Weil er uns darum geschaffen und auf diese Welt gesetzt hat, damit er in uns verherrlicht werde. Und in der Tat, es ist billig, dass unser Leben, dessen Ur-sprung er ist, zu seiner Verherrlichung angewandt werde.
  • LEHRER: Worin besteht aber das höchste Gut des Menschen?
    • SCHÜLER: Eben darin.
  • LEHRER: Warum hältst du dies für das höchste Gut?
    • SCHÜLER: Weil ohne dasselbe unser Zustand viel unglücklicher ist, als der Zustand der Tiere.
  • LEHRER: Daraus also erkennen wir genugsam, dass dem Menschen nichts Unglücklicheres begegnen könne, als wenn er nicht Gott lebte?
    • SCHÜLER: So ist’s.
  • LEHRER: Ferner, welches ist die wahre und richtige Erkenntnis Gottes?
    • SCHÜLER: Wenn er so erkannt wird, dass ihm die Ehre erwiesen wird, die ihm gebührt.
  • LEHRER: Welches aber ist dir rechte Art, ihn zu verehren?
    • SCHÜLER: Wenn wir unser ganzes Vertrauen auf ihn setzen, wenn wir uns bemühen, ihn durch unser ganzes Leben zu verehren, indem wir seinem Willen gehorchen, wenn wir ihn anrufen, so oft die Not uns drängt, wenn wir unser Heil und jedes wünschenswerte Gut bei ihm suchen, wenn wir endlich mit Herz und Mund ihn als den alleinigen Urheber aller Güter anerkennen.
Was heißt ein Leben zur Ehre Gottes führen?
  • unser ganzes Vertrauen auf Gott setzen
  • seinem Willen in unserem ganzem Leben gehorchen
  • ihn in der Not anrufen
  • alles wünschenswerte Gute bei ihm suchen
  • ihn persönlich und öffentlich als den Urheber aller Güter anerkennen
Quelle: Strebel, Hanniel (2014): „Ein Leben zur Ehre Gottes“. In: Klautke, Jochen; Reeh, Lars; Strebel, Hanniel (Hrsg.) Ein Leben zur Ehre Gottes. 1. Aufl. Waldems: 3L Verlag.

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