Werktagsgottesdienst vom 11.02.2016: Stefan Beyer – 9. Gebot – Du sollst nicht falsches Zeugnis reden!

Stefan Beyer – 9. Gebot – Du sollst nicht falsches Zeugnis reden!

16 Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten! (2. Mose 20:16)
  • Wir sind in Gottes Bild geschaffen und sollen sein Wesen widerspiegeln.
    • 26 Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht! (1. Mose 1:26)
  • Gottes Charakter, den wir widerspiegeln sollen, ist durch und durch wahrhaftig und vertrauenswürdig.
    • 4 Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er. (5. Mose 32:4)
    • 2 Aufgrund der Hoffnung des ewigen Lebens, das Gott, der nicht lügen kann, vor ewigen Zeiten verheißen hat. (Titus 1:2)
  • Deswegen soll unser Reden von Wahrheit geprägt sein.
    • 9 Lügt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen 10 und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis, nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. (Kolosser 3:9-10)
  • Das jüdische Rechtssystem basierte auf der Vertrauenswürdigkeit von Zeugen.
    • 6 Wer des Todes schuldig ist, soll auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin getötet werden. Aber auf die Aussage eines einzigen Zeugen hin soll er nicht getötet werden. 7 Die Hand der Zeugen soll sich als erste gegen ihn erheben, um ihn zu töten, danach die Hand des ganzen Volkes! So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten. (5. Mose 17:6-7)
  • Dieses Rechtssystem wandte sich aufgrund von falschen Zeugen gegen Jesus, den wahren Zeugen.
    • 59 Aber die obersten Priester und die Ältesten und der ganze Hohe Rat suchten ein falsches Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu töten. 60 Aber sie fanden keines; und obgleich viele falsche Zeugen herzukamen, fanden sie doch keines. 61 Zuletzt aber kamen zwei falsche Zeugen und sprachen: Dieser hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes zerstören und ihn in drei Tagen aufbauen! (Matthäus 26:59-61)
    • 4 Johannes an die sieben Gemeinden, die in Asia sind: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, 5 und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen. (Offenbarung 1:4-5)
  • Jesus bestätigte mit seinem Tod die Verheißungen Gottes und machte sie doppelt und absolut glaubwürdig.
    • 18 Doch Gott ist treu, so daß unser Wort an euch nicht Ja und Nein gewesen ist! 19 Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der durch uns unter euch verkündigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern in ihm ist das Ja geschehen. 20 Denn so viele Verheißungen Gottes es gibt – in ihm ist das Ja, und in ihm auch das Amen, Gott zum Lob durch uns! (2. Korinther 1:18-20)
  • In einem erweiterten Verständnis geht es um die Wahrhaftigkeit unseres ganzen Lebenswandels.
    • 1 Ein Psalm Davids. HERR, wer darf weilen in deinem Zelt? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg? 2 Wer in Unschuld wandelt und Gerechtigkeit übt und die Wahrheit redet von Herzen; 3 wer keine Verleumdungen herumträgt auf seiner Zunge, wer seinem Nächsten nichts Böses tut und seinen Nachbarn nicht schmäht; 4 wer den Verworfenen als verächtlich ansieht, aber die ehrt, die den HERRN fürchten; wer, wenn er etwas zu seinem Schaden geschworen hat, es dennoch hält; 5 wer sein Geld nicht um Wucherzinsen gibt und keine Bestechung annimmt gegen den Unschuldigen; wer dies tut, wird ewiglich nicht wanken. (Psalm 15:1-5)
  • Das gilt auch für unsere Predigt: Sie soll ein wahrhaftiges Zeugnis für Gott und sein Evangelium sein.
    • 2 Sondern wir lehnen die schändlichen Heimlichkeiten ab; wir gehen nicht mit Hinterlist um und fälschen auch nicht das Wort Gottes; sondern indem wir die Wahrheit offenbar machen, empfehlen wir uns jedem menschlichen Gewissen vor dem Angesicht Gottes. (2. Korinther 4:1-2)
  • Im weitesten Sinn geht es auch um die Macht und den Gebrauch unserer Zunge.
    • 2 Die Zunge der Weisen gibt gute Lehre, aber der Mund der Toren schwatzt viel dummes Zeug. 3 Die Augen des HERRN sind überall, sie erspähen die Bösen und die Guten. 4 Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens, ist aber Verkehrtheit an ihr, verwundet sie den Geist. (Sprüche 15:2-4)
    • 29 Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe. 30 Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung! (Epheser 4:29-30)
    • 1 Erinnere sie, daß sie sich den Regierenden und Obrigkeiten unterordnen und gehorsam sind, zu jedem guten Werk bereit; 2 daß sie niemand verlästern, nicht streitsüchtig sind, sondern gütig, indem sie allen Menschen gegenüber alle Sanftmut erweisen. (Titus 3:1-2)

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