Werktagsgottesdienst vom 04.02.2016: Stefan Beyer – 8. Gebot – Du sollst nicht stehlen!

Stefan Beyer – 8. Gebot – Du sollst nicht stehlen!

15 Du sollst nicht stehlen! (2. Mose 20:15)
  • Die Bibel sagt sehr viel über Geld und Besitz, weil sich im Umgang mit Geld sehr viel über unsere Herzenshaltung gegenüber Gott zeigt.
    • Sind wir ihm gehorsam?
    • Vertrauen wir ihm?
    • Haben wir unsere Freude allein in ihm?
    • Lieben wir unseren Nächsten?
    • Lieben wir die Gemeinde?
    • Haben wir eine Ewigkeitsperspektive?
Wichtigkeit der Arbeit
10 Denn als wir bei euch waren, geboten wir euch dies: Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen! 11 Wir hören nämlich, daß etliche von euch unordentlich wandeln und nicht arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. 12 Solchen gebieten wir und ermahnen sie im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus, daß sie mit stiller Arbeit ihr eigenes Brot verdienen. (2. Thessalonicher 3:10-12)
28 Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe. (Epheser 4:28)
Genügsamkeit
5 Euer Lebenswandel sei frei von Geldliebe ! Begnügt euch mit dem, was vorhanden ist; denn er selbst hat gesagt: “Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!” 6 So können wir nun zuversichtlich sagen: “Der Herr ist mein Helfer, und deshalb fürchte ich mich nicht vor dem, was ein Mensch mir antun könnte.” (Hebräer 13:5-6)
Freigiebigkeit
2 Corinthians 8:1 Wir wollen euch aber, ihr Brüder, von der Gnade Gottes berichten, die den Gemeinden Mazedoniens gegeben worden ist. 2 In einer großen Prüfung der Bedrängnis hat ihre überfließende Freude und ihre tiefe Armut die Schätze ihrer Freigebigkeit zutage gefördert. 3 Denn nach ihrem Vermögen, ja ich bezeuge es, über ihr Vermögen hinaus waren sie bereitwillig; 4 und sie baten uns mit vielem Zureden, daß wir die Liebesgabe und ihre Gemeinschaft am Dienst für die Heiligen annehmen sollten. (2. Korinther 8:1-4)
Warnung vor dem Reichwerden wollen
8 Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen! 9 Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstricke und viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen in Untergang und Verderben stürzen. 10 Denn die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen; etliche, die sich ihr hingegeben haben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht. (1. Timotheus 6:8-10)
Vertrauen auf Gott
17 Den Reichen in der jetzigen Weltzeit gebiete, nicht hochmütig zu sein, auch nicht ihre Hoffnung auf die Unbeständigkeit des Reichtums zu setzen, sondern auf den lebendigen Gott, der uns alles reichlich zum Genuß darreicht. 18 Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein, bereit, mit anderen zu teilen, 19 damit sie das ewige Leben ergreifen und so für sich selbst eine gute Grundlage für die Zukunft sammeln. (1. Timotheus 6:17-19)
Haushalterschaft
14 Denn es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reisen wollte, seine Knechte rief und ihnen seine Güter übergab. 15 Dem einen gab er fünf Talente, dem anderen zwei, dem dritten eins, jedem nach seiner Kraft, und er reiste sogleich ab. (Matthäus 25:14-15)
Geben in der Gemeinde
15 Und ihr Philipper wißt ja auch, daß am Anfang der Verkündigung des Evangeliums, als ich von Mazedonien aufbrach, keine Gemeinde mit mir Gemeinschaft gehabt hat im Geben und Nehmen als ihr allein; 16 denn auch nach Thessalonich habt ihr mir einmal, und sogar zweimal, etwas zur Deckung meiner Bedürfnisse gesandt. 17 Nicht daß ich nach der Gabe verlange, sondern ich verlange danach, daß die Frucht reichlich ausfalle auf eurer Rechnung. 18 Ich habe alles und habe Überfluß; ich bin völlig versorgt, seitdem ich von Epaphroditus eure Gabe empfangen habe, einen lieblichen Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig. (Philipper 4:15-18)
Ewigkeitsperspektive
19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. 20 Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen! 21 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. (Matthäus 6:19-21)
Freiwilligkeit
1 Ein Mann aber mit Namen Ananias verkaufte ein Grundstück zusammen mit seiner Frau Saphira, 2 und schaffte etwas von dem Erlös für sich beiseite mit Wissen seiner Frau; und er brachte einen Teil davon und legte ihn den Aposteln zu Füßen. 3 Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, so daß du den Heiligen Geist belogen hast und von dem Erlös des Gutes etwas für dich auf die Seite geschafft hast? 4 Hättest du es nicht als dein Eigentum behalten können? Und als du es verkauft hattest, war es nicht in deiner Gewalt? Warum hast du denn in deinem Herzen diese Tat beschlossen? Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott! (Apostelgeschichte 5:1-4)
Anwendung
  • Vater, willst du im Licht von 2. Korinther 8,14 und 9,11, daß ich davon ausgehe, daß jeder finanzielle Segen, den du mir anvertraust, nicht den Standard meines Lebens, sondern den Standard meines Gebens heben soll?
  • Möchtest du, daß ich frage: „Warum sollte ich das nicht weggeben?“, anstatt zu fragen: „Warum sollte ich das weggeben?“ Soll ich die Beweislast lieber beim Behalten als beim Geben lassen? Wenn Geld hereinkommt, was sollte die Regel und was die Ausnahme sein?

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