Predigt vom 03.01.2016: Stefan Beyer – Römer 1:16-17 – Die Kraft der Evangeliums

Stefan Beyer – Römer 1:16-17 – Die Kraft der Evangeliums

16 Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen;
  • Scham ist unter anderem ein Gefühl von Schwäche.
  • Die Römer schätzten Stärke.
  • Paulus schämt sich nicht des Evangeliums aufgrund seiner Schwäche.
    • Seine Schwäche als Verkündiger.
    • Die Schwäche der Christen in ihrem geistlichen Leben.
    • Die Schwäche der Christen in ihrem politischen Leben.
    • Die mangelnde Frucht des Evangeliums.
    • Die Schwäche des Christus im Evangelium als den Gekreuzigten.
  • Das Evangelium handelt nicht von uns und unseren Nöten, sondern von Christus.
    • Seiner herrlichen Person.
    • Seinem Erlösungswerk am Kreuz.
    • Seiner Auferstehung.
  • Auch wenn das Evangelium schwach erscheint, ist doch in ihm Gottes Kraft (dynamis) wirksam.
  • Deswegen brauchen wir uns des Evangeliums nicht zu schämen.
  • Die Verkündigung des Evangeliums wird Gottes Werk in dieser Welt ausrichten.
  • Das Evangelium führt zur Errettung
    • von Ungläubigen
    • und von Gläubigen.
  • Das Wort Errettung ist hier in einem umfassenden Sinn gebraucht und bezieht sich auf den ganzen Prozeß des Heils von der Neugeburt über die Heiligung bis hin zur Errettung vor dem jüngsten Gericht.
  • Die Kraft des Evangeliums wird durch den Glauben wirksam.
  • Der Glaube ist ein Vertrauen auf Gott, der durch das Evangelium wirken will.
17 denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: “Der Gerechte wird aus Glauben leben”.
  • Das Evangelium offenbart etwas.
  • Deshalb können wir nicht allein durch Gottes Offenbarung in der Natur gerettet werden, sondern benötigen die Verkündigung des Evangeliums.
  • Im Evangelium wird die Gerechtigkeit Gottes offenbart.
  • Das heißt, wir können nicht mit unseren weltlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit an die Bibel herangehen, sondern erfahren aus dem Evangelium, was die Gerechtigkeit Gottes ist.
  • Die Gerechtigkeit Gottes ist:
    • Sein rechtschaffenes Wesen, indem er die Guten belohnt und die Bösen bestraft.
    • Seine Bundestreue, indem er seine Versprechungen des Heils einlöst.
      • 11 Um deines Namens willen, HERR, erhalte mich am Leben; durch deine Gerechtigkeit führe meine Seele aus der Not! (Psalm 143:11)
    • In Christus bestraft Gott die Sünde und bringt uns das Heil.
    • Gottes Gerechtigkeit wird uns in Christus zugeschrieben.
    • Sie beschreibt also nicht nur einen Wesenszug Gottes, sondern auch ein Geschenk, das er uns in Christus macht.
    • Hinter der Gerechtigkeit Gottes steht seine Leidenschaft für die Ehre seines Namens.
    • Die Ehre seines Namens wird groß gemacht, indem er
      • die Sünde straft und
      • sein Volk unverdient rettet.
  • Im Evangelium wird die Leidenschaft Gottes für die Ehre seines Namens und folglich seine Gerechtigkeit zur Schau gestellt.
    • Er vergibt seinem Volk nicht einfach die Sünden.
    • Er straft sie aber nicht selbst, sondern seinen eigenen Sohn.
  • Das Evangelium muß im Glauben aufgenommen und gelebt werden.
  • Das Evangelium findet sich in der Heiligen Schrift, im Alten wie im Neuen Testament.
Anwendung
  • Um dieses Jahr die Kraft des Evangeliums zu erfahren, mache es dir zum Ziel, die Bibel nach einem Plan zu lesen (http://1drv.ms/1mWaX5q).
  • Studiere einzelne Passagen genauer mit Hilfe der induktiven Bibelstudienmethode (http://1drv.ms/1Tv2lNG).
  • Besuche Konferenzen, höre Predigten und lese Bücher, die das Evangelium genauer erklären.
  • Bitte Gott, im Glauben zu wachsen.
  • Nimm am Dienst der Verkündigung des Evangeliums teil.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: