Werktagsgottesdienst vom 19.11.2015: Stefan Beyer – 2. Mose 20:7 – 3. Gebot – Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen!

Stefan Beyer – 3. Gebot – Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen!

7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht. (2. Mose 20:7)
  • Das erste Gebot rief auf zur alleinigen Anbetung Gottes und zum Abwenden von den Götzen.
    • Wer ist Gott?
  • Das zweite Gebot rief zur richtigen Anbetung Gottes auf.
    • Wie soll ich Gott anbeten?
  • Das dritte Gebot ruft dazu auf, Gott den gebührenden Respekt und den obersten Platz in unserem Leben zu geben.
    • Wie wichtig ist mir Gott?
  • Die unmittelbare Anwendung ist das falsche Schwören und das Reden von Wahrheit.
    • 8 Falschheit und Lügenwort entferne von mir; Armut und Reichtum gib mir nicht, nähre mich mit dem mir beschiedenen Brot. (Sprüche 30:8)
  • Gott liebt Wahrheit und möchte, daß wir die Wahrheit reden.
    • 4 Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er. (5. Mose 32:4)
    • 1 HERR, wer darf weilen in deinem Zelt? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg? 2 Wer in Unschuld wandelt und Gerechtigkeit übt und die Wahrheit redet von Herzen; 3 wer keine Verleumdungen herumträgt auf seiner Zunge, wer seinem Nächsten nichts Böses tut und seinen Nachbarn nicht schmäht. (Psalm 15:1-3)
  • Im erweiterten Sinn sollen wir Gottes Namen die Ehre in unserem Leben geben, die ihm gebührt.
  • Unser ganzes Leben soll die Wahrheit über Gott sagen: Er ist die größte und wichtigste Wirklichkeit im Universum.
  • Gott kritisiert im Alten und im Neuen Testament falschen Gottesdienst, der nicht von ganzem Herzen kommt.
    • 6 Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn! Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo ist die Furcht vor mir? spricht der HERR der Heerscharen zu euch Priestern, die ihr meinen Namen verächtlich macht. Aber ihr fragt: “Womit haben wir deinen Namen verächtlich gemacht?” 7 Damit, daß ihr auf meinem Altar verunreinigtes Brot darbringt! Aber ihr fragt: “Womit haben wir dich verunreinigt?” Damit, daß ihr sagt: “Der Tisch des HERRN ist verachtenswert!” 8 Und wenn ihr ein blindes Tier zum Opfer bringt, ist das nichts Böses; und wenn ihr ein lahmes oder krankes darbringt, ist das auch nichts Böses? Bringe es doch deinem Statthalter! Wird er Wohlgefallen an dir haben oder dich freundlich beachten? spricht der HERR der Heerscharen. 9 Und nun besänftigt doch das Angesicht Gottes, damit er uns gnädig sei! Wird er, weil so etwas von eurer Hand geschehen ist, jemand von euch freundlich beachten? 10 Es soll doch lieber gleich jemand von euch die Türen des Tempels schließen, damit ihr nicht vergeblich mein Altarfeuer anzündet! Ich habe kein Wohlgefallen an euch, spricht der HERR der Heerscharen, und die Opfergabe, die von euren Händen kommt, gefällt mir nicht! 11 Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang soll mein Name groß werden unter den Heidenvölkern, und überall sollen meinem Namen Räucherwerk und Gaben, und zwar reine Opfergaben, dargebracht werden; denn groß soll mein Name unter den Heidenvölkern sein! spricht der HERR der Heerscharen. 12 Ihr aber entheiligt ihn damit, daß ihr sagt: “Der Tisch des Herrn darf verunreinigt werden, und die Speise, die von ihm kommt, ist verachtenswert!” 13 Und ihr sagt: “Siehe, ist es auch der Mühe wert?” Und ihr verachtet ihn, spricht der HERR der Heerscharen, und bringt Geraubtes und Lahmes und Krankes herbei und bringt so etwas als Opfergabe dar. Sollte ich das von eurer Hand wohlgefällig annehmen? spricht der HERR. 14 Nein, verflucht sei der Betrüger, der in seiner Herde ein männliches Tier hat und ein Gelübde tut und dann doch dem Herrn ein verdorbenes opfert ! Denn ich bin ein großer König, spricht der HERR der Heerscharen, und mein Name ist gefürchtet unter den Heidenvölkern. (Maleachi 1:6-14)
    • 1 Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und etliche Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren; 2 und als sie einige seiner Jünger mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen Brot essen sahen, tadelten sie es. 3 Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie sich nicht zuvor gründlich die Hände gewaschen haben, weil sie die Überlieferung der Alten halten. 4 Und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich gewaschen zu haben. Und noch vieles andere haben sie zu halten angenommen, nämlich Waschungen von Bechern und Krügen und ehernem Geschirr und Polstern. 5 Daraufhin fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Alten, sondern essen das Brot mit ungewaschenen Händen? 6 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: “Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist fern von mir. 7 Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.” (Markus 7:1-7)
  • Gott wünscht sich von uns ein ungeteiltes Herz, welches die Ehre seines Namens als höchste Leidenschaft hat.
    • 5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. (5. Mose 6:5)
    • 12 Aber alle werden sich freuen, die auf dich vertrauen; ewiglich werden sie jubeln, denn du wirst sie beschirmen; und fröhlich werden sein in dir, die deinen Namen lieben! (Psalm 5:12)
    • 8 Auch auf dem Weg deiner Gerichte, HERR, harrten wir auf dich; auf deinen Namen und dein Gedenken war das Verlangen der Seele gerichtet. (Jesaja 26:8)
  • Im Alten Testament hatte das Volk Gottes zumeist kein Herz, welches ungeteilt auf den Herrn gerichtet war.
    • 8 Sie sind schnell abgewichen von dem Weg, den ich ihnen geboten habe; sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben es angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das sind eure Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben! (2. Mose 32:8)
    • 3 Und der HERR hat euch bis zum heutigen Tag noch kein verständiges Herz gegeben, Augen, die sehen, und Ohren, die hören. (5. Mose 29:3)
  • Aber der Herrn verheißt im Alten Testament, selbst eine Beschneidung des Herzens durchzuführen.
    • 6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, daß du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, damit du lebst. (5. Mose 30:6)
    • 39 Und ich will ihnen ein Herz und einen Wandel geben, daß sie mich allezeit fürchten, ihnen selbst zum Besten und ihren Kindern nach ihnen. 40 Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, daß ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohlzutun. Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen. (Jeremiah 32:39-40)
    • 23 Darum will ich meinen großen Namen wieder heilig machen, der vor den Heidenvölkern entheiligt worden ist, den ihr unter ihnen entheiligt habt! Und die Heidenvölker sollen erkennen, daß ich der HERR bin, spricht GOTT, der Herr, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilig erweisen werde. 24 Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen. 25 Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; 27 ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, daß ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut. (Hesekiel 36:23-27)
  • Durch den Glauben an Jesus haben wir Zugang zu der Kraft des Heiligen Geistes, der unser Herz verändert.
    • 14 Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. (Römer 6:14)
    • 1 So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. (Römer 8:1)
    • 13 Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben. (Römer 8:13)
Martin Luthers Kleiner Katechismus
DAS ZWEITE GEBOT
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.
Was ist das?
Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir bei seinem Namen nicht fluchen, schwören, zaubern, lügen oder trügen, sondern ihn in allen Nöten anrufen, beten, loben und danken.
Ein tägliches Gebet
Herr, laß mich heute zur Ehre deines Namens leben.

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