Predigt vom 18.10.2015: Thomas Koch – Ruth 1-2 – Gottes souveränes Handeln und Fürsorge

Thomas Koch – Ruth 1-2 – Gottes souveränes Handeln und Fürsorge

1. Gott schreibt Geschichte – Gottes souveränes Handeln 

Ruth 1,1  Und es geschah in den Tagen, als die Richter regierten, da entstand eine Hungersnot im Land. Damals zog ein Mann aus Bethlehem in Juda fort, um sich im Gebiet von Moab niederzulassen samt seiner Frau und seinen beiden Söhnen. 

  • Gottes überlegenes Handeln
    • lokal: Hungersnot! Naemis Familie flieht um Asyl zu suchen
    • global: Moab, der beständige Feind Israels wird Teil Gottes Erlösungsplanes
  • uneingeschränktes Handeln Gottes:
    • International und unabhängig von Herkunft und Geschlecht
    • der Tod Elimelechs und seiner Söhne ist tragisch, aber für Gottes Plan wichtig

 

2. Gottes Fürsorge

22 So kehrte Naemi zurück, und mit ihr Ruth, die Moabiterin, ihre Schwiegertochter, die sich vom Land Moab abwandte; und sie kamen am Anfang der Gerstenernte nach Bethlehem.
2:3 Und so ging sie hin, kam und las Ähren auf dem Feld hinter den Schnittern her. Es traf sich aber, daß jenes Stück Feld dem Boas gehörte, der aus dem Geschlecht Elimelechs war
.

  • Gottes Vorhersehung!
  • die Erntezeit ermöglicht es Ruth auflesen zu gehen und Boas zu treffen (laut Gesetz musste eine Nachlese für Witwen, Waisen und Fremde ermöglicht werden)

2,9 …Und wenn du Durst hast, so geh hin zu den Gefäßen und trinke von dem, was die Knechte schöpfen!  … 2,14 Und zur Essenszeit sprach Boas zu ihr: Komm her und iß von dem Brot und tunke deinen Bissen in den Essig! Und sie setzte sich neben die Schnitter. Er aber gab ihr geröstetes Korn, und sie aß und wurde satt und ließ übrig.

  • Boas gibt ihr, die nichts hat und von der er nichts bekommen kann
  • Gott sorgt für die, die sich unter seinen Schutz begeben 
  • ließ übrig: überreich beschenkt

3. Ein Bund fürs Leben und zum Leben
Ruths Bekehrung:
16 Aber Ruth antwortete: Dringe nicht in mich, daß ich dich verlassen und mich von dir abwenden soll! Denn wo du hingehst, da will ich auch hingehen, und wo du bleibst, da will ich auch bleiben; dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott! 17 Wo du stirbst, da sterbe auch ich, und dort will ich begraben werden; der Herr tue mir dies und das und noch mehr, wenn nicht der Tod allein uns scheiden soll!

  • Abkehr von ihren Göttern und Traditionen 1,15
  • der Herr tue mir dies und das -> Vertrauen auf Gottes Fürsorge
  • echte Umkehr ist nötig!
  • Gottes Logik: Verlassen, um zu bekommen, Erste = Letzte, Klein = Groß, Schwach = stark durch ihn…
  • …wenn nicht der Tod allein uns scheiden soll… Treue bis zum Tod -> vgl. Ehebund 
  • …da ich doch eine Fremde bin… (V2:10, V 2:13) -> Demut und Ergebung, nichts können wir bringen, sondern nur dankbar annehmen
  • Gottes Erlösungsplan über die Juden bis auf die Heiden (Ruth 2,12)

Wie betrifft das uns?

  • Wir kommen mit leeren Händen aus einer Hungersnot
  • wir müssen von unseren alten Göttern und Wegen umkehren
  • Wenn wir zu Jesus kommen, wird er uns nicht wegschicken, sondern für uns sorgen
  • in seiner Gemeinde erfahren wir Segen


Anwendungsfragen:

  1. Bist du noch im fernen Land unterwegs und solltest umkehren?
  2. Nimmst du mit Dankbarkeit aus Gottes Hand, was er dir zugesteht?
  3. Wann hast du zuletzt jemanden gesegnet, ohne eine direkte Gegenleistung erwarten zu können?

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