Extracross vom 02.07.2015: Stefan Beyer – Markus 10:17-31 – Der reiche Jüngling

17 Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?
  • Er war wohlhabend.
  • Er war anständig.
  • Er sehnte sich nach mehr. Das ewige Leben war eine tiefere Qualität das jetzigen Lebens.
  • Er wünschte sich Gewißheit für das Leben nach dem Tod.
  • Er hatte ein oberflächliches Verständnis von Sünde (Ein Mensch kann gut sein.).
18 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein!
  • Jesus korrigiert sofort das Kernproblem: Menschliche Güte reicht nicht aus, um vor Gott zu bestehen.
19 Du kennst die Gebote: “Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht rauben! Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!”
  • Jesus zeigt ihm, daß er nicht alle Gebote gehalten hat, indem er zunächst erstmal auf die zweite Tafel des Gesetzes verweist, die dieser anständige Mensch versucht hat eifrig zu befolgen.
20 Er aber antwortete und sprach zu ihm: Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an.
  • Der junge Mann hat in Bezug auf seine zwischenmenschlichen Beziehungen ein ruhiges Gewissen.
  • Er maß seine Gerechtigkeit nicht in Bezug auf Gott.
21 Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!
  • Jesus zeigt ihm den Weg zum ewigen Leben: Umkehr und Glaube.
  • Er sollte erkennen, daß er aus seinem Wohlstand einen Götzen gemacht hatte und sich von ihm trennen muß (1. Teil der Umkehr: Abkehr).
  • Er sollte erkennen, daß ewiges Leben in der Beziehung zu Jesus zu finden ist (Glaube).
  • Er sollte sein ganzes Leben auf Jesus ausrichten (2. Teil der Umkehr: Hinwendung).
  • Jesus läßt in diesem Gespräch einen Teil des Evangeliums aus. Sein Tod am Kreuz würde die Schuld des reichen Jünglings sühnen.
22 Er aber wurde traurig über dieses Wort und ging betrübt davon; denn er hatte viele Güter.
  • Der Mann war gefangen von seinen irdischen Gütern.
  • Er wünschte sich das ewige Leben nur so sehr, daß es ihm nicht zu viel kosten würde.
  • Es gibt bestimmte Gemeinden, die billige Gnade (Bonhoeffer) predigen.
  • Aber Jesus predigt kostbare Gnade.
23 Da blickte Jesus umher und sprach zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes eingehen! 24 Die Jünger aber erstaunten über seine Worte. Da begann Jesus wiederum und sprach zu ihnen: Kinder, wie schwer ist es für die, welche ihr Vertrauen auf Reichtum setzen, in das Reich Gottes hineinzukommen! 25 Es ist leichter, daß ein Kamel durch das Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.
  • Jesus kannte das menschliche Herz. Aus eigener Kraft können wir uns nicht von unseren Götzen trennen.
26 Sie aber entsetzten sich sehr und sprachen untereinander: Wer kann dann überhaupt errettet werden? 27 Jesus aber blickte sie an und sprach: Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott! Denn bei Gott sind alle Dinge möglich.
  • Die Umkehr zu Gott und der Glaube an Jesus (von Neuem geboren werden) kann nur von Gott bewirkt werden.
  • Und Gott hat in seinem Heilsplan beschlossen, daß er diese Neugeburt vielen Menschen schenken möchte.
  • Man muß ihn nur im Gebet darum bitten.
28 Da begann Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt! 29 Jesus aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, 30 der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben.
  • Wer alles aufgibt, um Jesus nachzufolgen, wird am Ende nicht leer dastehen.
  • Die Freude und Erfüllung, die Jesus in diesem und vor allem im nächsten Leben schenkt, übersteigt alles, was wir aufgegeben haben.
  • Dieses Leben wird von Verfolgungen gekennzeichnet sein. Wir müssen also weiter auf Christus und seine reiche Belohnung vertrauen. Der Glaube ist auch weiterhin ein Werk Gottes.
31 Aber viele von den Ersten werden Letzte sein und die Letzten Erste.
  • Viele, die in dieser Welt Wohlstand haben, werden das ewige Leben nicht ererben.
  • Aber alle, die ihr Leben ganz Jesus hingeben, werden einen reichen Lohn erhalten: das ewige Leben.

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