Werktagsgottesdienst vom 25.06.2015: Stefan Beyer – Zeichen und Wunder

  • Zeichen und Wunder hatten einen bestimmten Zweck: Sie bestätigten die Überbringer göttlicher Botschaften.
    • Mose
      • 1 Und Mose antwortete und sprach: Aber siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern sagen: Der HERR ist dir nicht erschienen! 2 Da sprach der HERR zu ihm: Was hast du in deiner Hand? Er antwortete: Einen Stab! 3 Da sprach er: Wirf ihn auf die Erde! Und er warf ihn auf die Erde; da wurde er zu einer Schlange. Und Mose floh vor ihr. 4 Aber der HERR sprach zu Mose: “Strecke deine Hand aus und ergreife sie beim Schwanz!” Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie. Und sie wurde zum Stab in seiner Hand. 5 “Darum werden sie glauben, daß der HERR dir erschienen ist, der Gott ihrer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.” (2. Mose 4:1-5)
    • Elia und die Propheten
      • 21 Und er streckte sich dreimal über das Kind aus und rief zu dem HERRN und sprach: HERR, mein Gott, laß doch die Seele dieses Kindes wieder in es zurückkehren! 22 Und der HERR erhörte die Stimme des Elia. Und die Seele des Kindes kam wieder in dasselbe, und es wurde lebendig. 23 Und Elia nahm das Kind und brachte es von dem Obergemach ins Haus hinab und übergab es seiner Mutter und sprach: Siehe, dein Sohn lebt! 24 Da sprach die Frau zu Elia: Nun erkenne ich, daß du ein Mann Gottes bist und daß das Wort des HERRN in deinem Mund Wahrheit ist! (1. Könige 17:21-24)
    • Jesus
      • 22 Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus, der Nazarener, einen Mann, der von Gott euch gegenüber beglaubigt wurde durch Kräfte und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte wirkte, wie ihr auch selbst wißt, 23 diesen, der nach Gottes festgesetztem Ratschluß und Vorsehung dahingegeben worden war, habt ihr genommen und durch die Hände der Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und getötet. 24 Ihn hat Gott auferweckt, indem er die Wehen des Todes auflöste, weil es ja unmöglich war, daß Er von ihm festgehalten würde. (Apostelgeschichte 2:22-24)
    • die Apostel
      • 3 wie wollen wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung mißachten? Diese wurde ja zuerst durch den Herrn verkündigt und ist uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden, 4 wobei Gott sein Zeugnis dazu gab mit Zeichen und Wundern und mancherlei Kraftwirkungen und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen. (Hebräer 2:3-4)
      • 12 Die Zeichen eines Apostels sind unter euch gewirkt worden in aller Geduld, in Zeichen und Wundern und Kraftwirkungen. (2. Korinther 12:12)
  • Zeichen und Wunder hatten eine bestimmte Qualität: Sie waren unbestreitbar.
  • Ein Apostel mußte 1.) den auferstandenen Jesus gesehen haben, 2.) persönlich durch Jesus eingesetzt worden sein und 3.) seine Berufung durch Wundertaten bestätigen können.
    • 1 Bin ich nicht ein Apostel? Bin ich nicht frei ? Habe ich nicht unseren Herrn Jesus Christus gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn? (1. Korinther 9:1)
  • Ein Prophet mußte 1.) richte Lehre weitergeben (5. Mose 13:1-5), 2.) ein heiliges Leben führen (Matthäus 7:20) und 3.) 100% wahre Vorhersagen treffen.
    • 20 Doch der Prophet, der so vermessen ist, in meinem Namen zu reden, was ich ihm nicht zu reden geboten habe, oder der im Namen anderer Götter redet, jener Prophet soll sterben! 21 Wenn du aber in deinem Herzen sprichst: “Woran können wir das Wort erkennen, das der HERR nicht geredet hat?”, dann sollst du wissen: 22 Wenn der Prophet im Namen des HERRN redet, und jenes Wort geschieht nicht und trifft nicht ein, so ist es ein Wort, das der HERR nicht geredet hat; der Prophet hat aus Vermessenheit geredet, du sollst dich vor ihm nicht fürchten! (5. Mose 18:20-22)
  • Die Gabe der Sprachen diente Beglaubigung heilsgeschichtlicher Veränderungen.
  • 8 sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde! (Apostelgeschichte 1:8)
  • die Juden
    • 8 Wieso hören wir sie dann jeder in unserer eigenen Sprache, in der wir geboren wurden? 9 Parther und Meder und Elamiter und wir Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadocien, Pontus und Asia; 10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und von den Gegenden Libyens bei Kyrene, und die hier weilenden Römer, Juden und Proselyten, 11 Kreter und Araber – wir hören sie in unseren Sprachen die großen Taten Gottes verkünden! (Apostelgeschichte 2:8-11)
  • die Samariter
    • 14 Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, daß Samaria das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen. 15 Diese kamen hinab und beteten für sie, daß sie den Heiligen Geist empfingen; 16 denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur getauft auf den Namen des Herrn Jesus. 17 Da legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist. (Apostelgeschichte 8:14-17)
  • die Gottesfürchtigen
  • 44 Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. 45 Und alle Gläubigen aus der Beschneidung, die mit Petrus gekommen waren, gerieten außer sich vor Staunen, daß die Gabe des Heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen wurde. 46 Denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott hoch preisen. Da ergriff Petrus das Wort: 47 Kann auch jemand diesen das Wasser verwehren, daß sie nicht getauft werden sollten, die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie wir? (Apostelgeschichte 10:44-47)
  • die Heiden
  • 4 Da sprach Paulus: Johannes hat mit einer Taufe der Buße getauft und dem Volk gesagt, daß sie an den glauben sollten, der nach ihm kommt, das heißt an den Christus Jesus. 5 Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus. 6 Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten. (Apostelgeschichte 19:4-6)
  • die Sprachenrede war ein Zeichen für die Juden
  • 21 Im Gesetz steht geschrieben: “Ich will mit fremden Sprachen und mit fremden Lippen zu diesem Volk reden, aber auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr”. 22 Darum dienen die Sprachen als ein Zeichen, und zwar nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; die Weissagung aber ist nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen. (1. Korinther 14:21-22)
  • Die Heilungen im Neuen Testament waren
  • nicht abhängig vom Glauben des Empfängers
  • nicht, um Geld oder Ruhm zu erhalten
  • 100% erfolgreich
  • unbestreitbar
  • sofortig und unmittelbar
  • eine Bestätigung für die Botschaft eines Gesandten Gottes
    • 30 Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. 31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. (Johannes 20:30-31)
  • Zeichen und Wunder hatten ein Ziel: die Beglaubigung der Heiligen Schrift.
  • 16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. 4:1 Daher bezeuge ich dir ernstlich vor dem Angesicht Gottes und des Herrn Jesus Christus, der Lebendige und Tote richten wird, um seiner Erscheinung und seines Reiches willen: 2 Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung! (2. Timotheus 3:16-4:2)
  • Was ist das wahre Werk des Heiligen Geistes?
  • in der Errettung
    • der Heilige Geist überführt von Sünde (Johannes 16:7-11)
    • der Heilige Geist schenkt die Neugeburt
      • 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! 6 Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. 7 Wundere dich nicht, daß ich dir gesagt habe: Ihr müßt von neuem geboren werden! 8 Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. (Johannes 3:5-8)
  • der Heilige Geist ermöglicht Gemeinschaft mit Gott und mit Christen (Römer 8:14-17; 1. Korinther 12:13)
  • der Heilige Geist wohnt in den Gläubigen (Römer 8:9)
    • 16 Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid, und daß der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr. (1. Korinther 3:16-17)
  • der Heilige Geist besiegelt die Errettung auf ewig (Epheser 1:13,14)
  • in der Heiligung
  • der Heilige Geist erfüllt die Gläubigen und befähigt sie
    • 31 Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit. (Apostelgeschichte 4:31)
  • der Heilige Geist verändert uns
    • 16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen. 17 Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, so daß ihr nicht das tut, was ihr wollt. 18 Wenn ihr aber vom Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. 19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit; 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen; 21 Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden. 22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. (Galater 5:16-22)
  • in der Heiligen Schrift
  • der Heilige Geist gab die Schrift ein
    • 20 Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, daß keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. 21 Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet. (2. Petrus 1:20-21)
  • der Heilige Geist erleuchtet die Schrift
  • 10 Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. 11 Denn wer von den Menschen kennt die Gedanken des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die Gedanken Gottes als nur der Geist Gottes. 12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist. (1. Korinther 2:10-12)
  • der Heilige Geist läßt die Schrift mächtig wirken
  • 17 Und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist. (Epheser 6:17)
  • Gott möchte, daß wir die Geister prüfen.
  • 1 Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen. (1. Johannes 4:1)
  • Kriterien zum Prüfen
    • Wird Christus erhoben? (Johannes 14:26; 16:14)
    • Wird der wahre Christus erhoben? (Johannes 15:26; 1. Johannes 4:2-3)
    • Wird Heiligkeit gepredigt und gelebt? (Galater 5:22,23)
    • Steht die Heilige Schrift im Mittelpunkt? (Kolosser 3:16)

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