Extra-Cross vom 04.06.2015: Thomas Koch – Römer 1:18-23 – Die Dringlichkeit von Evangelisation

Römer 1, 18-23
18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit  und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, 19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; 20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben. 21 Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. 22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit  des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht.

Einleitung – Eine wahre Geschichte


Jim Elliot:


– 1927 geboren als Sohn eines Evangelisten
– Herausgefordert durch eine Statistik: „Es gibt einen christlichen Arbeiter (Christian worker) pro 50.000 Menschen in fremden Ländern, während dessen es einen pro 500 in den USA gibt“
– 1950 lernt Elliot einen Missionar kennen, der bei den Quechua in Ecuador gearbeitet hatte und hörte von den bösartigen Huaoranis (Auca = „Barbaren“)

Er wollte diesen Menschen das Evangelium bringen!

– 1952 ging er nach Ecuador und arbeitete bei den Qechua-Indianern in einer bereits existierenden Missionsstation
– Nachdem 4 Monate das Gebiet überflogen wurde und Geschenke abgeworfen sowie freundliche Nachrichten (in Auca Sprache) über Lautsprecher durchgesagt wurden, versuchten sie einen direkten Kontakt
– Januar 1956 war es soweit Jim Elliot sowie Peter Fleming, Ed McCully, Nate Saint und Roger Youderian wurden von den      Aucas getötet
– Elliots Frau und seine 10 Monate alte Tochter sowie Rachel Saint (Schwester von Nate Saint) setzten die Arbeit fort und halfen mit, die Bibel in die Auca-Sprache zu übersetzen
– Durch ihr handeln konnte Jesu Liebe den Aucas gezeigt werden und einige der Mörder wurden Christen

Was ist die Verfassung der Leute, die Jesus nicht kennen?

Beispiel: Welchen Status haben die Aucas vor Gott, bevor Elisabeth Elliot und Rachel Saint dort hinkamen?

Sind diese Leute gerettet oder nicht???
Mögliche Antworten:
· JA: Sie konnten es nicht wissen und werden deshalb nicht gerichtet. 
· Manche: Einige sind vielleicht gut, also haben die Gebote gehalten. Entsprechen also Gottes Vorstellungen?!  
· Nein?! Das führt zu der Frage:

Wann ist nun ein Mensch verloren?

2. Thess 1:8 …wenn er Vergeltung üben wird an denen, die Gott nicht anerkennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorsam sind.
· …wenn er Jesus ablehnt und nicht gehorsam ist?? 

Nein, schon viel eher…
· …wenn er Gott nicht anerkennt
Oder andere Bibelübersetzung »nicht kennt«. Vgl. 1Th 4,5. 
· Aber vielleicht leben sie ja aus ihrer Wahrnehmung gut genug? Lesen wir weiter…
…was finden Missionare, wenn sie dort hingehen:  Römer 1:21-23 
(Götzendienst, Kulte und andere Religionen, Naturverehrung, Oder eigene Weisheiten: Atheismus, New age …)
Römer 10:13-14 13 denn: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«. 14 Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger?

Was verkünden wir? – Das Evangelium

Römer 6:23

Denn der Lohn der Sünde ist der Todaber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.


1. LOHN„Wie würdest du dich fühlen, wenn dein Chef dir nicht deinen Lohn auszahlen würdest?“ – Tief in uns wissen wir, dass es nur gerecht ist, wenn wir bekommen, was wir verdienen. Wir erhalten den Lohn von Gott dafür, wie wir gelebt haben.
2. Sünde: „Was denkst du, wenn du dieses Wort hörst?“ – Es ist der Ausschluss Gottes aus unserem Leben. „Hattest du schon einmal das Gefühl, dass Gott fern von dir ist?“ – das ist eine Sache, die Sünde tut, sie lässt Gott fern scheinen. 
3. Tod: Tod hat immer etwas mit Trennung zu tun. Wenn wir Gott in unserem Leben ignorieren, hat das einen Einfluss auf unser Leben nach dem Tod.
4. ABERDies ist ein wichtiges Wort in dem Vers, weil es Hoffnung widerspiegelt. Gott hat eine gute Nachricht für uns.
5. GNADENGABE: „Wenn der Lohn etwas ist, was eine Person verdient, was ist dann eine Gnadengabe?“ – vergleiche von nun an die Wörter, die du in die Übersicht einzeichnest. –
Ein Geschenk ist nicht verdient, sondern wird von jemand anderen bezahlt. Manche Menschen versuchen durch gute Werke, moralischem Leben dieses Geschenk zu bezahlen, was aber nicht möglich ist.

6. GOTTESDieses Geschenk ist von Gott. „Warum glaubst du, dass Gott dir dieses Geschenk machen will?“ – aus Liebe!
7. EWIGES LEBEN„Was ist der Gegensatz zur Trennung von Gott?“ – Das ewige Leben bedeutet eine Beziehung zu Gott und genauso wie die Trennung in diesem Leben beginnt, beginnt auch das ewige Leben jetzt!
8. CHRISTUS JESUS:
Jedes Geschenk hat einen Geber. Er hat es gekauft und bezahlt mit seinem Leben. Wenn jemand dir ein Geschenk anbietet, ab wann gehört es dir? –  …wenn du es annimmst

9. HERREs gibt zwei Schritte wie jemand Gottes Geschenk annehmen kann. Das Geschenk ist für jeden, der möchte, dass Jesus Herr über sein Leben wird. Das passiert auf zwei Wegen …
1) Bekennen: Bedeutet, dass wir mit Gott übereinstimmen, dass wir nicht perfekt sind, dass es Dinge in unserem Leben gibt, die falsch sind, und dass wir wollen, dass Jesus uns vergibt.
2) Übergeben: Bedeutet, dass wir Jesus, die Autorität über unser Leben übergeben. 

a. Wo siehst du dich auf der Illustration?
b. Gibt es einen Grund, warum du nicht jetzt das Geschenk Gottes annehmen möchtest? 


“Der ist kein Tor, der hingibt, was er nicht behalten kann, auf dass er gewinne, was er nicht verlieren kann.”
JimElliot

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: