Werktagsgottesdienst vom 30.04.2015: Psalm 13 – Warum Leid und wie damit umgehen?

Einleitung
  • Gott läßt im Leben seiner Kinder Leid zu.
    • 8 Denn wir wollen euch, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über unsere Bedrängnis, die uns in der Provinz Asia widerfahren ist, daß wir übermäßig schwer zu tragen hatten, über unser Vermögen hinaus, so daß wir selbst am Leben verzweifelten; 9 ja, wir hatten in uns selbst schon das Todesurteil, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt. (2. Korinther 1:8-9)
  • Gott ist der souveräne Herr über das Leid.
    • 6 Kann man in das Horn stoßen in der Stadt, ohne daß das Volk erschrickt? Geschieht auch ein Unglück in der Stadt, das der HERR nicht gewirkt hat? (Amos 3:6)
    • 39 Seht nun, daß Ich, Ich allein es bin und kein Gott neben mir ist! Ich bin’s, der tötet und lebendig macht, ich zerschlage und ich heile, und niemand kann aus meiner Hand erretten! (5. Mose 32:39)

Leid schmerzt (Psalm 13:1-5)

1 Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids.
2 Wie lange, o HERR, willst du mich ganz vergessen? Wie lange verbirgst du dein Angesicht vor mir?
3 Wie lange soll ich Sorgen hegen in meiner Seele, Kummer in meinem Herzen tragen Tag für Tag? Wie lange soll mein Feind sich über mich erheben?
4 Schau her und erhöre mich, o HERR, mein Gott! Erleuchte meine Augen, daß ich nicht in den Todesschlaf versinke,
5 daß mein Feind nicht sagen kann: “Ich habe ihn überwältigt”, und meine Widersacher nicht frohlocken, weil ich wanke!
Warum läßt Gott Leid zu?
  • Aufgrund der Sünde Adams, die allen Menschen zugerechnet wird.
    • 12 Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben 13 (denn schon vor dem Gesetz war die Sünde in der Welt; wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht in Rechnung gestellt. 14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit einer gleichartigen Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild dessen ist, der kommen sollte. (Römer 5:12-14)
    • 7 Sondern der Mensch ist zum Unglück geboren, wie die Funken nach oben fliegen. (Hiob 5:7)
  • Um unseren Glauben auf die Probe zu stellen und wachsen zu lassen.
    • 17 Durch Glauben brachte Abraham den Isaak dar, als er geprüft wurde, und opferte den Eingeborenen, er, der die Verheißungen empfangen hatte, 18 zu dem gesagt worden war: “In Isaak soll dir ein Same berufen werden”. 19 Er zählte darauf, daß Gott imstande ist, auch aus den Toten aufzuerwecken, weshalb er ihn auch als ein Gleichnis wieder erhielt. (Hebräer 11:17-19)
  • Zu unserer Züchtigung.
    • 10 Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, so wie es ihnen richtig erschien; er aber zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden. 11 Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind. (Hebräer 12:10-11)
  • Damit wir noch mehr Frucht bringen.
    • 2 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; jede aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. (Johannes 15:2)
  • Zu unserer Demütigung.
    • 7 Und damit ich mich wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans, daß er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. (2. Korinther 12:7)
  • Damit wir unser Herz ganz auf ihn ausrichten.
    • 22 Als Jesus dies hörte, sprach er zu ihm: Eins fehlt dir noch: Verkaufe alles, was du hast, und verteile es an die Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach! (Lukas 18:22)
  • Um uns im Gehorsam wachsen zu lassen.
    • 8 Und obwohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt. (Hebräer 5:8)
  • Um unser sündiges Herz zu offenbaren und uns zum Kreuz zu führen.
    • 2 Und du sollst an den ganzen Weg gedenken, durch den der HERR, dein Gott, dich geführt hat diese 40 Jahre lang in der Wüste, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. (5. Mose 8:2)
  • Um uns zu helfen, die Leiden Christi am Kreuz besser nachzuvollziehen.
    • 10 Um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde. (Philipper 3:10)
Wie kann man mit Leid umgehen?
6 Ich aber vertraue auf deine Gnade; mein Herz soll frohlocken in deinem Heil. Ich will dem HERRN singen, weil er mir wohlgetan hat!
  • Auf Gott und seine Gnade vertrauen.
  • Das Herz auf das Kreuz ausrichten.
  • Aus Freude und Dankbarkeit leben über die großen Dinge, die Gott schon getan hat. Besonders die Erlösung durch Jesus Christus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: