Epheser 5:1-2 – Das Evangelium als Ansport und Kraft zu Lieben




Einleitung:
  • Gottes Heiligkeit     
    • 9 Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß, und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder ein brennendes Feuer. 10 Ein Feuerstrom ergoß sich und ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm; das Gericht setzte sich, und die Bücher wurden geöffnet. (Daniel 7:9-10)
  • Gottes Reich
    • 13 Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen; und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht. 14 Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrundegehen. (Daniel 7:13-14)
  • Gottes Sühne   
    • 24 Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt, um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünden abzutun, um die Missetat zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen, um Gesicht und Weissagung zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben. 26 Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden, und ihm wird nichts zuteil werden. (Daniel 9:24,26)
  • Gottes Liebe     
    •  8 Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. 9 Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden! 10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben! (Römer 5:8-10)

1 Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder
  • Mime, Darsteller, Schausteller – wir ahmen Gottes Geschichte nach
  • großer Unterschied: Wir sind nicht sündlos, sondern haben selber Vergebung nötig (Schalksknecht – Matthäus 18:23-35).
  • wichtiger Vorbehalt: Wir dienen Gott nicht, um uns seine Liebe zu verdienen, sondern weil wir seine Liebe schon erfahren haben.
  • 14 Denn die Liebe des Christus drängt uns, da wir von diesem überzeugt sind: Wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben. (2. Korinther 5:14)
2 und wandelt in der Liebe, gleichwie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, zu einem lieblichen Geruch für Gott.
  • wandeln = beständig, gegen Widerstände   
    • Menschen verhalten sich nicht liebenswürdig.
    • Ich empfinde keine Liebe, sondern Neid, Bitterkeit und Haß.
    • => Wir vergessen das Evangelium. Wir vergessen, wie Gott uns errettet hat und wie sehr er uns liebt.
  • Wir imitieren Christus in seinem Leid und in seiner Liebe. 
    • 21 Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt. (1. Petrus 2:21)
    • 24 Jetzt freue ich mich in meinen Leiden, die ich um euretwillen erleide, und ich erfülle meinerseits in meinem Fleisch, was noch an Bedrängnissen des Christus aussteht, um seines Leibes willen, welcher die Gemeinde ist. (Kolosser 1:24)
    • 10 Um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde. (Philliper 3:10)
    • 11 Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. (Johannes 10:11)
  • 13 Größere Liebe hat niemand als die, daß einer sein Leben läßt für seine Freunde. (Johannes 15:13)
  • Jesu Opfer 
    • Brandopfer (3. Mose 1): Jesu völlige Hingabe gegenüber Gott
    • Speisopfer (3. Mose 2): Jesu vollkommen reine Natur
    • Friedensopfer (3. Mose 3): Jesus versöhnt Gott und Menschen
    • Sündopfer (3. Mose 4): Jesus litt stellvertretend für uns. Er nahm unsere Strafe auf sich (Sühne).
    • Schuldopfer (3. Mose 5): Jesus bezahlte den ganzen Preis für unsere Erlösung. Er stellte Gott vollkommen zufrieden. Seine Gerechtigkeit wird uns zugeschrieben.
    • Der liebliche Geruch symbolisiert, daß Gottes Zorn durch Jesu Tod besänftigt wurde, Gott versöhnt wurde und er das Opfer Jesu angenommen hat.
    • Die ersten drei Opfer bildeten automatisch einen lieblichen Geruch für Gott, die letzten zwei nur durch die Auferstehung Jesu und durch die Folgen der Erlösung. Am Kreuz selbst goß Gott seinen ganzen Zorn auf Christus aus.
Anwendung:
  • Die ethischen Aufforderungen des Neuen Testaments sind radikal. Wir sollen andere aufopferungsvoll lieben.
  • Wir können sie nur erfüllen, wenn wir die Tiefe der Liebe Gottes im Evangelium besser verstehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: