Werktagsgottesdienst: Psalm 5 – Das Herz der Anbeter

Die Existenz Gottes ist die grundlegendste Realität, mit der wir uns auseinandersetzen müssen und die einen Unterschied in unserem Leben macht. John Piper (Doctrine Matters: http://www.desiringgod.org/books/doctrine-matters).

1 Im Todesjahr des Königs Ussija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und seine Säume erfüllten den Tempel. 2 Seraphim standen über ihm; jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckten sie ihr Angesicht, mit zweien bedeckten sie ihre Füße, und mit zweien flogen sie. 3 Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! 4 Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. (Jesaja 6:1-4)
  • Gott ist lebendig (im Todesjahr des Königs Ussija)
  • Gott ist gebietend (sah ich den Herrn sitzen auf einem Thron)
  • Gott ist allmächtig (auf einem hohen und erhabenen Thron)
  • Gott ist prächtig (und seine Säume erfüllten den Tempel)
  • Gott ist verehrt (Seraphim standen über ihm; jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckten sie ihr Angesicht, mit zweien bedeckten sie ihre Füße, und mit zweien flogen sie.)
  • Gott ist heilig (Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen.)
  • Gott ist herrlich (die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit)
Dieser herrliche Gott, den Jesaja begegnete ist Jesus.
  •  Dies sprach Jesaja, als er seine (Jesu) Herrlichkeit sah und von ihm redete. (Johannes 12:41)
Um in der Gegenwart dieses heiligen Gottes zu bestehen, brauchen wir Sühne.
  • Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe ! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen! Da flog einer der Seraphim zu mir, und er hielt eine glühende Kohle in seiner Hand, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte; und er berührte meinen Mund damit und sprach: Siehe, dies hat deine Lippen berührt; deine Schuld ist von dir genommen und deine Sünde gesühnt! (Jesaja 6:5-7)
  • Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn. (Jesaja 53:4-6)
Wie wirkt sich die Erlösung auf die persönliche Beziehung zu Gott aus? Was charakterisiert ein Herz der Anbeter?

Psalm 5

1 Dem Vorsänger. Mit Flötenspiel. Ein Psalm Davids.

2 Vernimm, o HERR, meine Worte; achte auf mein Seufzen!
3 Höre auf die Stimme meines Schreiens, mein König und mein Gott; denn zu dir will ich beten!
  • Gebet, persönliche Gemeinschaft mit dem Herrn, wird zu einem Verlangen.
  • Anerkennen der Herrschaft Gottes.
4 HERR, in der Frühe wirst du meine Stimme hören; in der Frühe werde ich dir zu Befehl sein und Ausschau halten.
  • Gott erhält die oberste Priorität.
  • Willigkeit zum Gehorsam.
5 Denn du bist nicht ein Gott, dem Gesetzlosigkeit gefällt; wer böse ist, darf nicht bei dir wohnen.
6 Die Prahler bestehen nicht vor deinen Augen; du haßt alle Übeltäter.
7 Du vertilgst die Lügner; den Blutgierigen und Falschen verabscheut der HERR.
  • Das Bekennen und Abwenden von der persönlichen Schuld, die uns von Gott trennt.
8 Ich aber darf durch deine große Gnade eingehen in dein Haus; ich will anbeten, zu deinem heiligen Tempel gewandt, in Ehrfurcht vor dir.
  • Das Staunen und die Dankbarkeit über die große Gnade Gottes in der Erlösung.
  • Die Ehrfurcht vor Gott bestimmt die Freude über seine Gnade.
9 HERR, leite mich in deiner Gerechtigkeit um meiner Feinde willen; ebne deinen Weg vor mir!
  • Die Bitte um Gottes Wegweisung und Führung im Leben.
  • Die Bereitschaft, Gottes Weg zu gehen.
  • Das Anerkennen, daß wir geistliche Feinde haben.
10 Denn in ihrem Mund ist nichts Zuverlässiges; ihr Inneres ist voll Bosheit, ihr Rachen ein offenes Grab, mit ihren Zungen heucheln sie.
11 Sprich sie schuldig, o Gott, laß sie fallen durch ihre Anschläge! Verstoße sie um ihrer vielen Übertretungen willen, denn sie haben sich gegen dich empört!
  • Das Anerkennen der Leere und des Betrugs der Sünde und der falsche Götter.
  • Das Ablehnen der Sünde nicht nur, weil sie negative Konsequenzen hat, sondern vor allem, weil sie ein Affront für Gott ist.
12 Aber alle werden sich freuen, die auf dich vertrauen; ewiglich werden sie jubeln, denn du wirst sie beschirmen; und fröhlich werden sein in dir, die deinen Namen lieben!
13 Denn du, HERR, segnest den Gerechten; du umgibst ihn mit Gnade wie mit einem Schild.
  • Das immer wieder Schutzsuchen bei Gott und in der Gnade seiner Erlösung.

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