Epheser 4:25-32 – Das Evangelium im praktischen Leben

Einleitung:
  • Motive für Heiligung:
    • Freude am Evangelium, Dankbarkeit
    • Furcht des Herrn, Gehorsam
    • Gemeinschaft mit Gott, Lohn
    • ein gutes Zeugnis für das Evangelium
  • Ehrlichkeit und Gebrochenheit in der Gemeinde (Evangeliumsgemeinde)
25 Darum legt die Lüge ab und “redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten”, denn wir sind untereinander Glieder.
  • Aufrichtigkeit, Authentizität, Wahrhaftigkeit
  • Sacharja 8
    • Ich eifere für Zion mit großem Eifer…sollte es auch in meinen Augen wunderbar sein…und sie werden mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein in Wahrheit und Gerechtigkeit…so will ich euch erretten, dass ihr ein Segen werden sollt…so habe ich mir jetzt in diesen Tagen vorgenommen, Jerusalem und dem Haus Juda Gutes zu tun. Fürchtet euch nicht!
  • “Das ist es aber, was ihr tun sollt: Redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten, übt treulich Recht und fällt einen Rechtsspruch des Friedens in euren Toren; und keiner sinne Böses in seinem Herzen gegen seinen Bruder; liebt auch nicht falschen Eid! Denn dies alles hasse ich, spricht der HERR.” (Sacharja 8:16-17)
  • Herzenseinstellungen
26 Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn!
  • Zorn im Neuen Testament kann gut oder böse sein, berechtigt oder unberechtigt.
  • Wahrhaftigkeit bedeutet manchmal Zorn zu zeigen.
  • Sünde im Zorn: Selbstgerechtigkeit, Unversöhnlichkeit, Verbitterung
  • “Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid auf das bedacht, was in den Augen aller Menschen gut ist. Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: “Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr”. “Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, dann gib ihm zu trinken! Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.” Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!” (Römer 12:17-21)
27 Gebt auch nicht Raum dem Teufel!
  • “Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird! Und achtet darauf, daß nicht jemand die Gnade Gottes versäumt, daß nicht etwa eine bittere Wurzel aufwächst und Unheil anrichtet und viele durch diese befleckt werden.” (Hebräer 12:14-15)
28 Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe.
29 Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.
  • Kein wertloses Wort.
  • Vor jedem Wort überlegen: Baut es auf? Ist es nötig?
  • Das Ziel ist, daß unsere Wort Segen schenken.
  • “Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, damit ihr wißt, wie ihr jedem einzelnen antworten sollt.” (Kolosser 4:6)
  • “Es freut einen Mann, wenn sein Mund eine richtige Antwort geben kann, und wie gut ist ein Wort, das zur rechten Zeit gesprochen wird!” (Sprüche 15:23)
  • “Wie goldene Äpfel in silbernen Schalen, so ist ein Wort, gesprochen zur rechten Zeit.” (Sprüche 25:11)
  • Warum hat mir Gott einen Mund gegeben?
30 Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung!
  • Der Heilige Geist ist eine Person.
  • Er wohnt in uns und ist die Gewißheit unserer Errettung (Epheser 1:13).
  • Was betrübt den Heiligen Geist? Was nicht seinem heiligen Wesen entspricht.
  • Beispiel aus Ägypten: säkulare Lieder
 31 Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.
 32 Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.
  • Leben aus dem Fleisch (der sündhaften Natur): Selbstgerechtigkeit, Anspruchsdenken (Reden und Handeln aus einem Mangel heraus)
  • Leben aus dem Evangelium: Gnade weitergeben (Reden und Handeln aus einer Fülle heraus)
  • http://theoblog.de/wenn-das-evangelium-fehlt/23108/
    1. Wo das Evangelium nicht verkündet wird, gibt es keine Bekehrungen oder Pseudobekehrungen.
    2. Ein Pseudoevangelium, das in die Gemeinden eingedrungen ist, kann als „therapeutisch-moralistischer Deismus“ umschrieben werden.
    3. Der Hunger nach Aufmerksamkeit und Anerkennung, der auch in unseren Gemeinden zu finden ist, hat bei stringenter Analyse ebenfalls etwas mit der Evangeliumsarmut zu tun.
    4. Verschränkt mit der Selbstrechtfertigung ist der Mangel an heilsamer Gemeinschaft.

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