Epheser 1:8-12 – Gottes reichhaltige Gnade

Einleitung
  • Zentralität von Gnade im christlichen Leben
    • Gnade als Vergebung und Kraft (Epheser 3:20)
    • Gnade vs. Gerechtigkeit
8 die er uns überströmend widerfahren ließ in aller Weisheit und Einsicht.
  • Fülle im NT
    • Fülle des Christus (Johannes 1:16)
    • Fülle der Gnade (2. Korinther 9:8)
    • Fülle des Segens (Römer 15:29)
    • Reichtum an Herrlichkeit (Philipper 4:19)
  • Gottes Wege sind von seiner Weisheit geprägt (Römer 11:33-36)
    • Wir dürfen seiner Weisheit vertrauen.
9 Er hat uns das Geheimnis seines Willens bekanntgemacht, entsprechend dem Ratschluß, den er nach seinem Wohlgefallen gefaßt hat in ihm,
  • Mysterion: im Alten Testament verborgen, aber jetzt offenbar
  • Gottes freier Wille – sein Wohlgefallen (Psalm 115:3)
  • Gottes Plan – sein Ratschluß (Jesaja 14:26,27)
10 zur Ausführung in der Fülle der Zeiten: alles unter einem Haupt zusammenzufassen in dem Christus, sowohl was im Himmel als auch was auf Erden ist
  • Gott sandte seinen Sohn in der Fülle der Zeit (Galater 4:4).
  • Gott hat Jesus alles unterworfen und ihn zum Haupt der Gemeinde gesetzt, damit er seine Gemeinde bauen kann (Hebräer 2:8).
11 – in ihm, in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluß seines Willens,
  • Das Erbe ist die ewige Gemeinschaft mit Gott im Himmel (1. Petrus 1:3-5; 3:18).
  • Vorherbestimmung ist ein biblischer Begriff (Konsens in der Reformation).
  • Freiheit Gottes: Er tut alles, was sein Herz begehrt. 
  • Unfreiheit des Menschen: Sein Herz als Sünder begehrt nur die Sünde (geistlicher Tod – Epheser 2:1).
12 damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit dienten, die wir zuvor auf den Christus gehofft haben.
  • Gott hat uns zum Lob seiner Herrlichkeit geschaffen und erlöst (Jesaja 43:6,7)
  • Jetzt sollen wir auch in unserem Leben zu allererst Gott ehren und für ihn Leben (2. Mose 20:1-3)
  • Aus Luthers Großen Katechismus
    • Das ist: du sollst mich allein für deinen Gott halten. Was ist das gesagt, und wie versteht mans? Was heißt, einen Gott haben, oder was ist Gott? Antwort: ein Gott heißt das, dazu man sich versehen soll alles Guten und Zuflucht haben in allen Nöten; also dass einen Gott haben nichts anders ist, denn ihm von Herzen trauen und glauben; wie ich oft gesagt habe, dass allein das Trauen und Glauben des Herzens beide macht, Gott und Abgott. Ist der Glaube und Vertrauen recht, so ist auch dein Gott recht; und wiederum, wo das Vertrauen falsch und unrecht ist., da ist auch der rechte Gott nicht. Denn die zwei gehören zu Haufe, Glaube und Gott. Worauf du nun (sage ich) dein Herz hängst und verlässest, das ist eigentlich dein Gott.
    • Darum ist nun die Meinung dieses Gebots, dass es fordert rechten Glauben und Zuversicht des Herzens, welche den rechten einigen Gott treffe und an ihm allein hange. Und will so viel gesagt haben: siehe zu und lasse mich allein deinen Gott sein und suche ja keinen andern; das ist was dir mangelt an Gutem, des versieh dich zu mir und suche es bei mir, und wo du Unglück und Not leidest, kriech und halte dich zu mir. Ich, ich will dir genug geben und aus aller Not helfen, lass nur dein Herz an keinem andern hangen noch ruhen.
    • Abgötter: Mammon, Macht, Vergnügen, Ansehen
    • Problem: Schein und Sein in der Welt (die Abgötter scheinen zu erfüllen)

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