GetConnected – Mitgliedschaft – Rechte und Pflichten


Warum sollten Christen einer Gemeinde beitreten?[1]

Jesu Nachfolger werden als Volk Gottes bezeichnet, die zusammen bleiben sollen
Welche „Namen“ werden in den folgenden Bibelstellen für die Gemeinde gebraucht?
è Johannes 10:11-16

è 1. Korinther 12:12-14 (30)
è Galater 6:10 (eine Familie)
è Epheser 2:19-22 (Haushalt)
  
·         Echte Jünger verpflichten sich gegenüber einer Gemeinde, weil sie wissen, daß sie Hilfe brauchen, um Jesus nachzufolgen.
·         Die Lieblingsmethaper von Paulus für die Gemeinde ist ein Leib (1. Korinther 12).
·         Jünger wissen, daß sie für den Dienst ausgerüstet werden müssen (Epheser 4:12-16).
·         Wir brauchen andere, um nicht den Betrug der Sünde zu verfallen (Hebräer 3:13).
·         Jünger Jesu wollen Jesus nachfolgen und es riskieren, andere tief zu lieben.
·         Obwohl die Gemeinde unvollkommen ist, sollen wir sie stärken.
·         Wir sind im Bilde Gottes geschaffen, der in einer Gemeinschaft lebt (1. Mose 2.18).
·         Jesu Herz und Widmung zur Gemeinde sollte uns anspornen (Epheser 5:25).

Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, (Epheser 5,25)

Was ist Gemeindemitgliedschaft?

 Herzenseinstellungen 5 – 7:
5.       Teilnahme am christlichen Dienst
Heb. 10:24-25;
1.Petr. 4:10; Eph. 4:16
6.       Den christlichen Dienst finanziell unterstützen
2. Kor. 9:6-8; 1.Kor. 16,2
7.       Geistlicher Leiterschaft unter biblischen Grenzen nachfolgen
Heb. 13:17;
1. Thess. 5:12-13
·       Wir sind ein Leib und Teil des Haushaltes Gottes (1. Korinther 12:12-27).
·       Gemeindemitgliedschaft ist eine Verpflichtung des Mitgliedes gegenüber der Gemeinde und umgekehrt.
·       Das Gemeindemitglied verpflichtet sich, seine Ressourcen in der Gemeinde einzubringen, in ihr zu dienen und ein gottesfürchtiges Leben zu führen.
·       Die Gemeinde verpflichtet sich dazu, das Mitglied zu stärken, auszurüsten, zu ermutigen und zu trösten.
·       Um Mitglied zu werden, muß man getauft sein und einen Mitgliedskurs durchlaufen haben, der die Lehre, Organisation und Dienstphilosophie der Gemeinde erklärt.
·       Obwohl nur Gemeindemitglieder Kernbereiche der Gemeinde aufsehen dürfen, sind Nichtmitglieder bei vielen Gelegenheiten eingeladen, in der Gemeinde als Anknüpfungspunt für das Evangelium zu dienen.
→ die Mitgliedschaft wird pro Jahr erneuert

Aus der Gemeindeordnung

3. Mitgliedschaft
3.1. Mitglied der Gemeinde kann werden, wer bekennt, dass Jesus Christus sein persönlicher Retter und Herr geworden ist und dass er Vergebung der Sünden empfangen hat. Dieses Bekenntnis setzt die Glaubenszuwendung voraus zu dem menschgewordenen, gekreuzigten, auferstandenen, erhöhten und wiederkommenden Sohn Gottes. Erwartet wird, dass Wirkungen dieses Glaubens durch den Heiligen Geist im Leben des Gemeindemitglieds sichtbar werden.
3.2. Die Mitglieder der Gemeinde sind füreinander verantwortlich. Nach dem Neuen Testament wird versucht, Mitgliedern zurechtzuhelfen, deren Verhalten den biblischen Weisungen widerspricht. Gelingt das nicht, muss der Ausschluss aus der Gemeinde erfolgen.
3.3. Die Mitgliedschaft erlischt außerdem durch schriftliche Erklärung des Mitglieds, durch Überweisung in eine andere Gemeinde oder durch Streichung, wenn das Mitglied trotz der wiederholten Ermahnung seit längerer Zeit nicht mehr am Gemeindeleben teilnimmt.
3.4. Der Antrag um Aufnahme in die Gemeinde ist an die Gemeindeleitung zu richten; er wird den Gemeindemitgliedern bekanntgegeben mit einer angemessenen Frist zur Rückäußerung darüber an die Gemeindeleitung. Danach entscheidet die Gemeindeleitung über die Aufnahme.
3.5. Über einen notwendig gewordenen Ausschluss oder über die Streichung eines Mitglieds informiert die Gemeindeleitung rechtzeitig die Gemeindemitglieder, damit Fragen und Einsprüche aus der Gemeinde geklärt werden. Danach entscheidet über den Ausschluss oder die Streichung die Gemeindeleitung und informiert darüber die Gemeinde.
3.6. Die Gemeinde führt ein Verzeichnis ihrer Mitglieder.
3.7. Die Freunde der Gemeinde (regelmäßige Besucher der Gemeindeveranstaltungen) werden in einem gesonderten Verzeichnis geführt, um mit ihnen Verbindung halten zu können.
3.8. In diesem Verzeichnis werden auch die Kinder der Gemeindemitglieder erfasst. Durch kindgemäße Verkündigung erfahren sie, wie man Christ wird und als Christ zu leben hat. Mitglied der Gemeinde können sie erst dann werden, wenn sie zum persönlichen Glauben gekommen sind und dadurch die Bedingung zur Aufnahme erfüllen. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften über Religionsmündigkeit ist in der Regel eine Mitgliedschaft vom 14. Lebensjahr an möglich.
Aus unserer Glaubensgrundlage:

12. Gottes neues Volk
Wir glauben, dass Gottes neues Bundesvolk als universale Gemeinde existiert und sich in lokalen Gemeinden, deren Haupt allein Christus ist, manifestiert. Somit ist jede „lokale Gemeinde“ tatsächlich die Gemeinde, die Familie, die Versammlung des lebendigen Gottes und somit auch Säule und Fundament der Wahrheit (1Tim 3,15). Die Gemeinde ist der Leib Christi und sein Augapfel; sie ist in seine Hände eingraviert und für sie hat er sich für immer hingegeben. Die Gemeinde zeichnet sich aus durch das Wahrnehmen ihres göttlichen Auftrags, in der Verkündigung des Evangeliums, der Praxis der heiligen Ordnungen, der Ausübung von Gemeindezucht und vor allem durch die Liebe ihrer Glieder zu Gott, zueinander und zu den Verlorenen (1Kor 12,18–27; Phil 2,3–11; 1Joh 3,1; Mt 28,19–20). Das Evangelium hat sowohl eine individuelle wie auch eine gemeinschaftliche Dimension. Keine der beiden darf in irgendeiner Form vernachlässigt werden. Jesus Christus „ist unser Friede“ (Eph 2,14): Er hat nicht nur Frieden mit Gott geschaffen, sondern auch unter verfeindeten Menschen. Sein Ziel war es, in Christus eine neue Menschheit zu erschaffen und so Frieden zu bewirken, auf dass in einem Leib Juden und Heiden mit Gott durch das Kreuz versöhnt würden, durch das er ihrer Feindschaft ein Ende gesetzt hat. Die Gemeinde dient als Zeichen für die zukünftige neue Schöpfung, in der Menschen aus allen Nationen, allen Stämmen, allen Völkern und Sprachen in Frieden und Eintracht Gott verherrlichen. In der Gemeinde Jesu Christi wird diese Vision schon jetzt dadurch realisiert, dass jenseits aller sozialen, ethnischen und gesellschaftlichen Grenzen die Glieder der Gemeinde im Dienst aneinander und am Nächsten leben, anstatt auf sich selbst und die Grenzen der heutigen Gesellschaft und Welt fixiert zu sein (Kol 3,12–15; 2 Pet 3,13–14). Die Gemeinde als Gemeinschaft ist der Wohnort von Gottes Geist und ein stetiges Zeugnis für Jesus Christus in dieser Welt (Lk 6,27–31; Röm 12,17).

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