Johannes 15:18-27 – Der Haß der Welt gegen die Jünger. Ankündigung von Verfolgungen

18 Wenn euch die Welt haßt, so wißt, daß sie mich vor euch gehaßt hat. 19 Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum haßt euch die Welt. 20 Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort argwöhnisch achtgehabt, so werden sie auch auf das eure argwöhnisch achthaben. 21 Aber das alles werden sie euch antun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; nun aber haben sie keinen Vorwand für ihre Sünde. 23 Wer mich haßt, der haßt auch meinen Vater. 24 Wenn ich nicht die Werke unter ihnen getan hätte, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde; nun aber haben sie es gesehen und hassen doch sowohl mich als auch meinen Vater; 25 doch dies geschieht, damit das Wort erfüllt wird, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: “Sie hassen mich ohne Ursache”. 26 Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis geben; 27 und auch ihr werdet Zeugnis geben, weil ihr von Anfang an bei mir gewesen seid. (Johannes 15:18-27)
 
Keine falschen Hoffnungen
  • Die Welt wird uns hassen (Vers 18; 2. Timotheus 3:12).
  • Sie haßt uns, weil wir nicht von der Welt sind (Vers 19; 1. Petrus 4:1-5).
  • Die Welt wird uns verfolgen (Vers 20).
  • Die Welt wird argwöhnisch auf unsere Worte achthaben (Vers 20).
  • Die ungläubigen Menschen werden uns viele Dinge antun um des Namens Jesu willen (Vers 21).
  • Sie kennen Gott nicht (Vers 21).
  • Die Welt haßt Jesus und seinen Vater (Vers 23).
  • Obwohl Jesus die Werke tat, die kein anderer getan hat, und sie es sahen, hassen sie ihn und seinen Vater (24).

Jesu Zuspruch

  • Jesus will nicht, daß wir uns aus der Welt zurückziehen (Johannes 20:21) oder die Botschaft verändern (Matthäus 5:19), sondern wir sollen das Evangelium in Liebe verkünden (Markus 16:15).
  • Jesus gibt uns den Zuspruch und die Ermutigung, um in diesem schwierigen Umfeld Frucht zu bringen.
  • Identifikation mit Jesus – die Welt hat ihn zuerst gehaßt (Vers 18; Johannes 1:11).
  • Jesus hat uns aus der Welt erwählt (Vers 19). Wir sind sein geliebtes Volk (1. Petrus 2:9).
  • Wir werden so behandelt werden, wie unser Meister (Vers 20; 1. Petrus 2:21-25).
  • Sie hassen nicht uns, sondern Jesus und seinen Vater (Vers 21,23).
  • Sie haben keinen Vorwand für ihre Sünde (Vers 22). Wir Leiden wirklich ungerecht.
  • Alles geschieht nach Gottes Wort und Plan (Vers 25; Psalm 69:5; Apostelgeschichte 4:27,28).
  • Der Heilige Geist wird Zeugnis im Herzen der Ungläubigen geben (Vers 26). Ich muß niemanden überreden, sondern für ihn beten.
  • Es ist Jesu Plan und Bevollmächtigung, daß wir Zeugnis geben (martyreo) von dem, was wir mit ihm erlebt haben (Vers 27).

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