Eine Beziehung zu Gott kann uns verändern

Ich hatte schon zuvor ein wenig Kontakt mit der Kirche und dem Glauben gehabt. Aber wirklich eine tragende Rolle in meinem Leben gespielt hatte er noch nie. Ich mein, im Freundeskreis würde man sonst gleich ausgelacht und gedisst, aber auch so war er einfach nie Gesprächsthema gewesen. Es war normal, sich zu treffen, um zu chillen und abzuschalten. Wochenends wurde dann gefeiert bis zum umfallen. Als dann irgendwann auch Drogen im Freundeskreis zur Normalität wurden, suchte ich so glücklich und cool zu sein wie mein Bruder.
Zugang zu dem, was man im Unterricht lernen soll, hatte ich auch nicht so wirklich.
Über meinen Bruder, der eine christliche Freundin hatte, kam ich dann in Gesprächen zu dem Gedanken, dass im Glauben scheinbar ein zu Unrecht belächeltes Potenzial steckt. Er selbst sprach von einer “Beziehung zu Gott”, die er nach und nach aufbaute. Klang erst ma komisch. Aber er steckte seitdem jeden mit einer neuen Lebensfreude an und überzeugte mich, es auch mal zu probieren.
Ich bin also auf Jugend-Gottesdiensten gewesen (anfangs mehr wegen der hübschen Mädels), begann morgens in der Bibel zu lesen und entdeckte für mich ganz neue Gelassenheit und Vertrauen. Das alles aber noch im stillen Kämmerlein.
Ich kannte nun viele Leute, die mir zeigten, was Glauben für sie heißt. Ich war aber noch in meinem alten Leben und Gewohnheiten gefangen. Ich hatte nicht nur Angst, meine Freunde aufzugeben (es gibt schließlich nur 7 Mrd. Menschen auf der Welt, wie soll ich da neue Freunde kennenlernen?), sondern war mir auch zu bequem, ehrlich zu mir zu sein. Auch hielt ich den Glauben an sich für uncool und wollte nicht zum absoluten Looser mutieren.
So verbrachte ich ne ganze Weile damit, ein Doppelleben zu führen.
Irgendwann hielt ich’s nicht mehr aus und beschloss, mit dem Studium einen neuen Punkt in meinem noch so jungen Leben zu setzen. Ich bin also nach Jena gezogen um dort zu resetten. Ich hab gebetet und darauf vertraut, dass Gott die Kraft hat, mir coole Leute mit auf den Weg zu geben.
Und, wow, es hat funktioniert!
Mein “neues” Leben:
– Ich geh gelassen an das Studium und weiss, das Gott nen Plan für mich hat. Es KANN also gar nix schief gehen.
– mit Gott hab ich eingesehen, dass Stolz oft nicht angebracht ist, wenn man cool zu den Mitmenschen sein will
– mit Gott hab ich meine Klausuren locker gemeistert.
– mit Gott hab ich nen Riesen-Umzug gemeistert, da mir die Freunde, die er mir mit auf den Weg gegeben hat, zur Hilfe standen.
– einem Obdachlosen auf dem Heimweg geholfen. Er war stark alkoholisiert und sehr schwer…
– mit Gott hab ich es geschafft, weniger zu trinken und keine Drogen mehr zu nehmen.
– meine Beziehungen basieren nun viel weniger auf Unehrlichem oder aus Angst vor Spott Verheimlichtem

Ich bin gespannt, was mich noch Spannendes erwartet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: