Der Dienst des Handtuchs

Lukas 22:24-30 – Bedeutung des Dienens in der Gemeinde

  • Christen begehen Sünden, Vers 24; Jakobus 3:2.
  • Kennzeichen von weltlicher Führung: selbstsüchtige Herrschaft, Gewalt, Schmeichelei, Eitelkeit, Vers 25.
  • In der Gemeinde stehen der Größte und der Kleinste, sowie der Führende und der Dienende auf einer Stufe. Es gibt keine besonderen Privilegien, die sich nicht aus dem Dienst selbst begründen lassen, Vers 26.
  • Jesus lehnt hier nicht Führung in der Gemeinde ab, sondern selbstsüchtige Herrschaft und besondere Privilegien für Führer.
  • Jesus selbst hatte Knechtsgestalt angenommen (Philipper 2:7) und hatte den Jüngern beständig gedient (Johannes 13:12-17).
  • Es gibt eine Belohnung für den Dienst für Jesus, Verse 28-30.

Johannes 13:12-17 – Das große Vorbild des Dienens in der Gemeinde

  • Füße zu waschen war eine sehr erniedrigende Aufgabe, Vers 12.
  • Obwohl Jesus der Lehrer und Führer der Jünger war, wusch er ihnen die Füße, Vers 13.
  • Er hat uns damit ein Vorbild hinterlassen, damit wir uns auch gegenseitig so dienen, Verse 14-17.

Bemerkungen

  • Es ist wichtig, selbst die Initiative zu ergreifen, Gutes zu tun und zu dienen, Galater 6:10.
  • Der Dienst am Nächsten ist nicht auf Familienmitglieder oder Mitglieder der gleichen Kaste beschränkt, sondern gilt jedem, der Hilfe benötigt, Lukas 10:25-37.

Wie werde ich ein besserer Diener?

  • aktives Zuhören (http://de.wikipedia.org/wiki/Aktives_Zuh%C3%B6ren)
    • Sich auf das Gegenüber einlassen, konzentrieren und dies durch die eigene Körperhaltung ausdrücken
    • Mit der eigenen Meinung zurückhaltend umgehen
    • Nachfragen bei Unklarheiten
    • Zuhören heißt nicht gutheißen
    • Pausen aushalten, sie können ein Zeichen für Unklarheiten, Angst oder Ratlosigkeit sein
    • Auf die eigenen Gefühle achten
    • Die Gefühle des Partners erkennen und ansprechen
    • Bestätigende kurze Äußerungen
    • Geduld haben und den Sprecher nicht unterbrechen, ausreden lassen
    • Blickkontakt halten
    • Sich durch Vorwürfe und Kritik nicht aus der Ruhe bringen lassen
    • Empathie ausüben und sich innerlich in die Situation des Sprechers versetzen.
  • Initiative ergreifen (http://www.characterjournal.com/html/initiative.htm)
    • Bedürfnisse erkennen und erfüllen, bevor man darum gebeten wird.

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