Die Geschichte mit dem Auto

Es war im November 2006, vielleicht auch im Dezember…. Zu dieser Zeit war ich noch kein Christ, zumindest nicht so wie heute, glaubte aber doch schon irgendwie an Gott. Dieses Erlebnis war aber jedenfalls ein wichtiger Schritt für mich auf dem Weg zum Glauben. Mit einem Freund wollte ich von Jena aus mit meinem Wagen übers Wochenende nach Delmenhorst fahren. Da es ein sehr alter Wagen war, hatte ich mir angewöhnt vor längeren Fahrten einmal nachzusehen, ob er auch in Ordnung ist.
Nun, es regnete, und daher fiel der Check dieses mal äußerst knapp aus. Vor der Abfahrt betete ich um eine gute Fahrt. Es überraschte mich sehr, eine klare, deutliche Antwort zu bekommen: “sieh dir den Wagen noch einmal genau an!“ Ich war ziemlich verwundert, und fragte, wo denn das Problem sei, aber er antwortete, dass er nicht mein Mechaniker sei, und ich noch einmal unter das Auto krabbeln sollte, wenn ich vernünftig hinsehe, würde mir schon etwas auffallen. Wenn nicht, so solle ich mir doch wenigstens schon mal für die Fahrt einen Blaumann anziehen, denn ich würde mich mit Sicherheit schmutzig machen. Es regnete immer noch, und wärmer war es auch nicht geworden. Außerdem dachte ich, etwas wie eine „Innere Stimme“ oder so gehört zu haben, aber nicht daran, dass ich soeben meinen ersten bewussten Dialog mit dem lebendigen Gott hatte. Daher krabbelte ich nicht noch einmal unters Auto. Den Blaumann zog ich mir jedoch an, die Stimme hatte es ja gesagt…
Nun, ich fuhr also los. Als ich bei meinem Freund an der Haustür stand, fragte er natürlich sofort, wieso ich diesen Blaumann anhatte, und ich antwortete ihm wie selbstverständlich: „Gott hat gesagt, ich soll. Weil wir unterwegs eine Panne haben werden, und ich mich dabei fürchterlich einsauen werde“. Mein Freund war -nett ausgedrückt- verwundert, aber nahm es erstmal so hin.
Was jetzt kommt ist keine Überraschung, drei Stunden später, wir fuhren gerade auf der A2 in Höhe Braunschweig, als beim Lenken ein hässliches, mahlendes, kratzendes Geräusch zu hören war.
Daraufhin steuerten wir die nächste Tankstelle an, um wenigstens etwas Licht zu haben. Beim Bremsen war das gleiche Geräusch zu hören, nur viel lauter. Da ahnte ich schon, was es sein würde, die Bremsbeläge, dafür muss man kein Experte sein. Aber nachsehen sollte man trotzdem, wenn man die Panne beheben möchte. Nasse Räder sind dreckig, und nasser Bremsstaub geht aus Kleidung auch nur schlecht wieder raus, aber zum Glück hatte ich ja den Blaumann an, wie Gott gesagt hatte. Die Bremsbeläge waren aufgerieben, und die Halteplatte schliff auf der Bremsscheibe. Es war spät abends, und nirgends gab es Bremsbeläge für einen ´79er VW Derby zu kaufen, und wir wollten nach Hause. Es ist verjährt- ich kann es sagen, wir fuhren halt ohne funktionierende Bremsen weiter, die hinteren gingen ja noch, und der Herr hat uns beschützt. Wir kamen heile zuhause an.
Dieses Erlebnis hat mich sehr bewegt, denn der Herr hat nicht nur etwas vorausgesagt, was auch eintraf, und das viel exakter als jedes schwammige Horoskop, oder Tarot- Karten auf Astro TV, sondern klar und deutlich. Und das auch noch vor einem Zeugen, der sowohl die Voraussage als auch deren Eintreffen bestätigen kann, Ihr könnt ihn ja fragen.
 
Amen!

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